| 15.07 Uhr

Rußbelastung nach Brand
Schulen in Leverkusen sollen Montag öffnen können

Entwarnung nach Brand in Leverkusener Chempark
Leverkusen. Die Behörden gehen davon aus, dass Schulen und Kindergärten in Leverkusen am Montag öffnen können. Teile von Leverkusen und Köln sind nach dem Brand eines Betriebs im Leverkusener Chemiepark mit Rußteilchen belastet. Die Proben werden am Sonntag ausgewertet. 

Als kritisch belastet gelten in Leverkusen die Stadtteile Wiesdorf, Bürrig, Rheindorf und Hitdorf. In Köln wurden die Stadtteile Langel, Merkenich und Worringen mit Ruß bedeckt. Der Wind wehte in der Nacht in Kölner Richtung.

Am Sonntagmittag informierte der Chempark-Betreiber Currenta in einem Pressegespräch über den Einsatz in der Nacht. Zur Ursache des Brandes gibt es bislang keine Aussage.

Rauch über Chemiepark Leverkusen FOTO: Uwe Miserius

In der Nacht waren 175 Kräfte der Feuerwehr im Einsatz, 80 davon waren Kräfte der Werksfeuerwehr. Aus Dormagen forderten die Helfer einen Turbolöscher an. Aus Krefeld, Duisburg, Düsseldorf wurden Spezialpumpen nach Leverkusen geordert, 1300 Sandsäcke kamen aus Velbert. Am Sonntag nahm die Feuerwehr Proben an Spielplätzen. Acht Messwagen waren im Einsatz. 

Mit den Sandsäcken sollte verhindert werden, dass Teile des Löschwassers in den Rhein laufen. Nach Angaben von Currenta gelang dennoch eine geringe, jedoch nicht schädliche Menge Löschwasser in den Fluss.

 

(sef/US)
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