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Leverkusen
Sparkassen-Chef geht Ende April

Leverkusen: Sparkassen-Chef geht Ende April
Wird zum Ende des Monats gehen: Manfred Herpolsheimer FOTO: Sparkasse
Leverkusen. Der Verwaltungsrat der Sparkasse Leverkusen hat entschieden, den Vertrag von Sparkassen-Chef Manfred Herpolsheimer vorzeitig aufzulösen. Im Einvernehmen, heißt es. 

Ursprünglich lief der Vertrag Herpolsheimers noch bis Ende September 2019. Fest steht nun: Das Arbeitspapier wird zum 30. April dieses Jahres aufgelöst. Das teilte der Vorsitzende des Verwaltungsrates, Oberbürgermeister Uwe Richrath, am Donnerstag mit. 

"Ich bin sehr dankbar, dass mir über viele Jahre die Gelegenheit gegeben wurde, die Entwicklung unserer Sparkasse aktiv und positiv zu gestalten. Dies habe ich mit hoher Motivation und viel Engagement sehr gerne getan. Gerade in den letzten Jahren waren die Herausforderungen in der gesamten Finanzbranche enorm. Durch grundlegende und richtigungsweisende Entscheidungen und durch die engagierte Leistung der Mitarbeiter ist es stets gelungen, die Sparkasse wirtschaftlich auf Kurs zu halten und gute Ergebnisse zu erzielen, wie auch die erfreulichen Bilanzzahlen des Jahres 2015 wieder einmal belegen. Die Sparkasse Leverkusen ist solide und stark aufgestellt und für die anstehenden Aufgaben bestens gewappnet. Insofern ist jetzt der richtige Zeitpunkt, meinen beruflichen Abschnitt in Leverkusen zu beenden und mich neuen Aufgaben zu stellen", wird Herpolsheimer zitiert.

"Insbesondere in den zurückliegenden, für die Finanzwirtschaft anspruchsvollen Zeiten, hat Herr Herpolsheimer stets souverän und besonnen gehandelt und Führungsstärke bewiesen. Er hat bis heute maßgeblich zur stabilen Positionierung der Sparkasse Leverkusen beigetragen und diese mit hohem persönlichen Einsatz vorangetrieben. Darüber hinaus engagierte sich Herr Herpolsheimer in vielen Institutionen und Vereinen mit Leidenschaft und aus voller Überzeugung. Die Stadt Leverkusen und die Sparkasse sind Herrn Herpolsheimer zu großem Dank verpflichtet und wir bedauern das Ausscheiden eines hoch engagierten und angesehenen Bankers", sagt Richrath.

 

 

 

 

 

(sef)
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