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Zwischen Leverkusen und Solingen
Fahrbahnschäden auf A3 sorgen für Staus

Schäden auf der A3: zwei Spuren gesperrt
Leverkusen. Auf der A3 zwischen Leverkusen-Opladen und Solingen hat sich am Montagabend ein langer Stau entwickelt. Grund sind unerwartete Straßenschäden, die sofort behoben werden müssen. Nur eine Fahrbahn war frei. Von Susanne Genath, Leverkusen

Die Autobahn soll auf dem Teilstück zwischen Leverkusen und Solingen einen neuen Fahrbahnbelag bekommen. Bereits am Wochenende richtete der Landesbetrieb Straßen.NRW zwischen Leverkusen und Solingen eine Baustelle ein. Am Montagmittag stellten Arbeiter dann fest, dass die Betonplatten an der Mittelplanke den Belastungen nicht standhielten. "Die Platten sind auf mehreren hundert Metern abgesackt, zum Teil auch abgerissen. Dadurch sind bis zu sieben Zentimeter tiefe Löcher entstanden, einige sogar tiefer", sagt Sprecherin Sabrina Kieback. Für Motorradfahrer ist das lebensgefährlich. 

Kurz nach 16 Uhr am Montagnachmittag war auf der Autobahn nur noch eine Fahrbahn frei. Der Verkehr staute sich am Montagabend ab Leverkusen-Zentrum auf einer Strecke von 13 Kilometern (Stand: 18.30 Uhr). Es drohte ein Zeitverlust von weit mehr als einer Stunde, so die Polizei. 

"Die Löcher müssen mit schwerem Gerät ausgefräst und mit Asphalt gefüllt werden müssen", erklärt Kieback. Dadurch stand Autofahrern Richtung Oberhausen nur noch die ganz linke Spur zur Verfügung, die wegen der Baustelle zurzeit über die Gegenfahrbahn führte. Von dort war keine Abfahrt in Langenfeld möglich, ebenso wenig eine Auffahrt.

Schäden auf der A3 bei Leverkusen FOTO: Uwe Miserius

Arbeiten sollen bis Dienstag beendet sein

"Wir hoffen, dass am Dienstag alle Spuren wieder befahrbar sind." Die Arbeiten sollen am Montag bis Mitternacht dauern. "Danach muss allerdings noch der Asphalt aushärten." Außerdem ist auch noch nicht das ganze Ausmaß des Schadens ersichtlich. "Wir müssen auf der gesamten Baustellenlänge prüfen, ob eventuell noch an anderen Stellen Betonplatten abgesackt sind", berichtet die Sprecherin des Landesbetriebs.

Dass die Fahrbahn der Autobahn A3 marode ist, ist bekannt. Genau aus diesem Grund wird das Teilstück zwischen Leverkusen und dem Autobahnkreuz Hilden nun bis voraussichtlich zum Jahr 2019 saniert. Mit rund 120.000 Fahrzeugen pro Tag gehört es laut Landesbetrieb Straßenbau zu den am meisten genutzten Verbindungen zwischen den Ballungsräumen Rhein und Ruhr. Zuletzt wurde die Fahrbahn im Jahr 1999 erneuert.

Neben der Fahrbahndecke werden die Entwässerung, die Beschilderung sowie Leitplanken und Schutzsysteme saniert. Um die Bauzeit so kurz wie möglich zu halten, wird an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr an mehreren Stellen gleichzeitig gearbeitet. Der erste, etwa sieben Kilometer lange Bauabschnitt zwischen Opladen und Solingen soll binnen neun Monaten fertiggestellt sein.

(sef)
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