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Leverkusen
Spiel und Spaß für Kinder an drei Orten

Leverkusen: Spiel und Spaß für Kinder an drei Orten
Auch iIm Hufeisenwerfen, Baumstammdrehen Tauziehen konnten die Teilnehmer ihre Kräfte messen . FOTO: Miserius Uwe
Leverkusen. "Lev spielt" - das erste Kinderfest an drei verschiedenen Standorten - machte gestern jede Menge Lust auf Fortsetzung. Von Julia Brestrich

"Lev spielt" - auch bei schlechtem Wetter: Das erste Kinderfest an drei verschiedenen Standorten Leverkusens - Neulandpark, NaturGut Ophoven und Wilpark Reuschenberg - war trotz dunkler Wolken am Himmel gut besucht. Gestern, von 11 bis 17 Uhr warteten spannende Aktionen auf die Kinder und ihre Familien.

"Wir sind sehr froh, dass doch noch so viele gekommen sind", sagte Kinder- und Jugenddezernent Marc Adomat: "Zu Beginn hatten wir ein paar Bedenken wegen des Wetters, aber letztlich hat es sich doch noch gut gehalten."

Auch Oberbürgermeister Uwe Richrath (Mitte) war Besucher des Festes und war sehr beeindruckt von der Veranstaltung "Ich finde es unheimlich schön, dass der letzte Feriensonntag noch einmal mit der Familie im Freien verbracht werden kann", betonte er. Das fand auch Kinder- und Jugenddezernent Marc Adomat (r.) FOTO: uwe miserius.

Besonders beliebt im Neulandpark war der "Radio-Bus" von Radio Leverkusen, das "Rollkastenrutschen" und die "Kinder Highland Games" des Highland Clan Coesfeld e.V.

Im Radio Bus durften die Kinder ein Thema auswählen und zu diesem einen vorgefertigten Text aufnehmen lassen. Das fertige Produkt gab es hinterher auf einem USB Stick für Zuhause.

Bei den "Kinder Highland Games" ging es ein bisschen körperlich aktiver zu. Im Hufeisenwerfen, Baumstammdrehen, Gewichtsweitwurf oder Tauziehen konnten die Teilnehmer ihre Kräfte messen und gegeneinander antreten. "Die Resonanz ist sehr stark", sagte erster Vorsitzender Paul Feldmann: "Die Kinder sind glücklich, mal andere Sportarten zu sehen und einen kleinen Eindruck von den Erwachsenen Highland Games zu bekommen".

Auch Oberbürgermeister Uwe Richrath war Besucher des Festes und war sehr beeindruckt von der Veranstaltung: "Ich finde es unheimlich schön, dass der letzte Feriensonntag noch einmal mit der Familie im Freien verbracht werden kann", betonte er: "Auch die drei Locations finde ich gut ausgewählt mit vielen abwechslungsreichen Aktionen zum Mitmachen und Einbringen. Da ist für jeden etwas dabei".

Nicht nur Familien aus Leverkusen fanden den Weg zum Kindersommerfest. Auch aus umliegenden Städten wie Düsseldorf oder sogar Wuppertal waren Besucher da. Wie zum Beispiel Ute und Mehmet Ylmaz. Zusammen mit ihren zwei Söhnen von jeweils zehn und sieben Jahren, waren sie eigentlich nur auf der Durchreise, als die das Fest im Neulandpark entdeckten: "Für die Kinder ist es hervorragend", stellte Ute Ylmaz fest, "es sind viele spannende Dinge die hier an der frischen Luft ausprobiert werden können, das finde ich wirklich toll."

Ebenfalls positive Rückmeldung gab es von Monika Niconetti, die zusammen mit ihrer Tochter Elena (7) und ein paar Freundinnen ihrer Tochter in den Neulandpark gekommen war: "Ich habe in der Zeitung davon gelesen und mich sehr dafür interessiert", sagte sie: "Die Kinder haben viel Spaß, und auch wenn das Wetter vielleicht nicht ganz so gut ist, lohnt es dich auf jeden Fall, hergekommen zu sein."

Auch die anderen beiden Standorte schienen recht gut besucht. Die Wege zu den einzelnen Veranstaltungsorten wurden durch Shuttlebusse verkürzt. Der Wildpark Reuschenberg bot Ponyreiten, Trommellernen und Tierfütterungen und das NaturGut eine Erlebnisrallye sowie zahlreiche Angebote zum Töpfern, Basteln, Malen und Kochen.

Am Ende war es also tatsächlich ein Spaß hoch drei. Und der könnte durchaus weitergehen. Denn laut Marc Adomat "könnte sich ein solches Fest zum Abschluss der Ferien zukünftig in Leverkusen etablieren."

Quelle: RP
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