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VfL Leverkusen
0:3 - VfL trägt jetzt die Rote Laterne

VfL Leverkusen: 0:3 - VfL trägt jetzt die Rote Laterne
Kampf und Einsatz - wie hier bei Fabian Djemail (in Rot) - stimmten beim VfL Leverkusen. Es fehlte aber die Qualität in Offensive und Defensive. FOTO: MISERIUS
Leverkusen. Die Pleite gegen Ex-Trainer Giuseppe Brunetto und seinen FC BW Friesdorf ist die sechste in Serie. Nun folgen wichtige Spiele. Von Markus Neukirch

Der Klassenerhalt rückt für den Fußball-Mittelrheinligisten VfL Leverkusen in immer weitere Ferne. Das 0:3 (0:0) gegen den FC BW Friesdorf bei dem Ex-Trainer Giuseppe Brunetto an der Seitenlinie steht, ist nicht nur die sechste Niederlage am Stück für das Team von Taner Durdu. Durch das Ergebnis rutschen die Leverkusener auf den letzten Tabellenplatz ab.

Dabei hatte Durdu umgestellt: Dario Ljubic hütete für Tyfun Altin das Tor, Sana Saidykhan rückte für Saif Ayadi ins Team und auch A-Junioren Mustafa Ergin spielte wieder von Beginn an. Genutzt hat das aber nichts. "Bis zum ersten Gegentor haben wir gut dagegen gehalten, mehr aber auch nicht", erklärte Durdu, der mitansehen musste, wie sein Team in den ersten 20 Minuten schwer unter Druck stand - inklusive eines Lattentreffers für die Gäste. "Vom Einsatz und Willen her war das in Ordnung, aber uns geht die Effektivität ab. Das bricht uns das Genick", sagte Durdu. Jan Ruhnau-Geuenich vergab kurz vor dem 0:1 (74.) die größte Chance für die Hausherren, als er freistehend per Kopf nur den Pfosten traf, wenig später scheiterte Manuel Kabambi am Friesdorfer Keeper. "Man muss leider deutlich sagen, dass wir qualitativ vorne wie hinten nicht auf Mittelrheinliga-Niveau spielen", erläuterte Durdu, der anerkennen musste, dass der Gegner diese Qualität aufbrachte.

"Das Tor zum 0:1 war klasse gemacht und eiskalt in den Winkel vollendet, nachdem wir keinen Zugriff bekommen haben. So etwas fehlt uns ", analysierte Durdu, der in der Schlussphase noch einmal umstellte und alles auf eine Karte setzte - vergeblich.

Der Schuss ging nach hinten los: Friesdorf konterte geschickt und Ljubi sah beim zweiten und dritten Gegentor (84./86.) nicht gut aus. "Ohne ihm einen Vorwurf zu machen, aber ganz unhaltbar waren die nicht", kritisierte Durdu, der die Niederlage an der eigenen Durchschlagskraft festmachte. "Wir benötigen einfach zu viele Möglichkeiten für ein Tor und betreiben viel zu viel Aufwand - ohne, dass etwas Zählbares oder Gefährliches dabei rauskommt", fasste er zusammen.

In den kommenden Partien ist der VfL nun in der Pflicht: Am Sonntag geht es zum Tabelln-14. Breinig, anschließend folgt am 1. Mai das Heimspiel gegen Alemannia Aachen II, die auf dem ersten Nichtabstiegsplatz rangieren, vier Zähler vor dem VfL. "Wenn wir da auch nicht punkten, sieht es ganz düster aus", blickte Durdu voraus.

Quelle: RP
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