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Lokalsport
1400 Kilometer in zwei Tagen - Volleyballerinnen im Stress

Leverkusen. Schon normale Doppelspieltage sind für die Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 eine Krux. Die Mannschaft von Trainer Zhong Yu Zhou lässt zu diesen Gelegenheiten oftmals ein paar Federn. Dieses Wochenende müssen sie nun zunächst in der 2. Bundesliga in Emlichheim antreten (heute, 19.30 Uhr). Und schon morgen versucht das Team dann in Stralsund (15 Uhr) den Einzug in den DVV-Pokal perfekt zu machen.

Dass die Qualifikationsrunde für das Achtelfinale des Pokalwettbewerbs des Deutschen Volleyball-Verbands inmitten des Ligabetriebs liegt, stößt Trainer Zhou ein wenig auf. "Das ist natürlich nicht optimal", sagt der 61-Jährige. Die Planungen des Vereins sehen vor, kurz nach Beendigung der Partie in Emlichheim nach Hamburg zu reisen, dort für die Nacht ein Hotel aufzusuchen - und sich am Morgen dann für das Pokal-Spiel erneut auf die Autobahn zu begeben.

Insgesamt legt der Tross so gut 1400 Kilometer auf Hin- und Rückfahrt zurück. Ausgerechnet Hamburg war es, das im Finale des norddeutschen Regionalpokals Stralsund unterlag. "Es wäre schöner gewesen, hätte Hamburg das Spiel gewonnen", sagt Zhou. Damit wäre zumindest die Weiterfahrt nach Stralsund erspart geblieben.

Nichtsdestotrotz will das Team beide Spiele gewinnen. "Wenn man so weit fährt, soll es sich auch lohnen", sagt der Trainer. In Emlichheim müsse dafür auf die beiden jungen Außen Pia Timmer und Lona Volkers aufgepasst werden. Sie zeigten sich für viele erfolgreiche Angriffe verantwortlich.

Beim Auswärtsspiel in Stralsund sei das Gegenteil der Fall. Das Team aus dem Nordosten sei erfahren - und in Heimspielen deutlich stärker als in fremder Halle. Der Sieger der Partie trifft dann im Achtelfinale des DVV-Pokals auf den Erstligisten USC Münster.

(brü)
 
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