| 00.00 Uhr

Lokalsport
26:0 nach sieben Minuten - Fast-Break flitzt und gewinnt dreistellig

Leverkusen. Pesch wurde vom Tabellenführer der Basketball-Oberliga 100:45 abgefertigt. Auch TuS Opladen feierte einen Erfolg - im Gegensatz zur Reserve der Giants.

Thomas Pimperl tat den Auftritt seiner Mannschaft in Pesch als "souveränen Pflichtsieg" ab. Der Trainer von Oberliga-Tabellenführer Fast-Break hätte stattdessen aber auch "eindrucksvolle Demonstration" sagen können. Mit 100:45 (54:23) wurde der Kölner Aufsteiger abgefertigt.

Nach sieben Minuten führten die Steinbüchler 26:0 und das Spiel war bereits gelaufen. "Die Starting Five hat erstmals so agiert, wie ich mir das vorstelle. Anders als gegen Opladen, hat neben der starken Offensive diesmal auch die Verteidigung gestimmt", sagte der Coach zufrieden. Auch mit dem bereits zur Halbzeit feststehenden Sieg im Rücken behielt seine Mannschaft Tempo und Intensität bei. "Das spricht für die Einstellung der Jungs und zeigt, dass wir aus den letzten Wochen gelernt haben. Alle zehn Mann haben gut harmoniert und abgeliefert."

FBL: Rass (19), Hartmann (17), Fabian (14), L. Klein (14), J. Klein (10), Knieper (10), Brückmann (7), Dahmen (7), Voll (2), Stelberg.

Deutlich mehr Mühe hatte der TuS 82 Opladen. Am Ende reichte es aber auch für das Team von Sven Klesper mit 63:59 (24:27) zum zweiten Heimsieg der Saison über die BG Aachen. "Ich bin insgesamt sehr zufrieden mit der gesamten Leistung. Jeder hat heute seinen Beitrag zum Sieg geleistet", meinte Klesper hinterher.

Zwar habe seine Mannschaft offensiv einige Schwächephasen überstehen müssen, aber dafür sei die Verteidigung vor allem Dank Felipe von Heereman umso besser gewesen. Nach knapper Führung nach drei Vierteln (45:40) sorgten im Schlussabschnitt der stark aufspielende Michel Hoga und Max Schwarzkopf für den Erfolg.

TuS 82: Hoga (18), Rehbein (3), Wisdorf (3), F. von Heereman (10), C. von Heereman (1), Schwarzkopf (7), Krause (19), Lohmar (2), Helmig.

Ein Sieg blieb der Reserve der Bayer Giants verwehrt. Jacques Schneiders Team unterlag bei der SG Herzogenrath/Baesweiler 77:89 (44:41). Der Coach haderte mehr mit dem Ergebnis als mit dem Auftritt seiner Spieler: "Ich bin mit der Leistung zufrieden, aber dieses Ergebnis spiegelt den Spielverlauf nicht gerecht wider." Lediglich im dritten Viertel habe sein Team geschwächelt, sich danach aber wieder herangekämpft. Die Giants, bei denen Daniel Merkens und Marten Linßen wegen des zeitgleichen Spiels des Pro B-Teams und Marian Dahlem immer noch verletzt fehlten, hielten die Partie bis zwei Minuten vor Ende offen, beim Stand von 77:81 wollte dann aber kaum noch etwas gelingen.

Giants: Henn (5), Engelhardt (19), Wetzstein (19), Heimerzheim (9), Gnad (5), Pleuger (12), Heims (5), Thiemann (2), Sitah, Queck, Bheraka.

(sl)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: 26:0 nach sieben Minuten - Fast-Break flitzt und gewinnt dreistellig


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.