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Lokalsport
5:0 - VfL feiert Kantersieg dank Jeffrey Eshun

Leverkusen. Der Zugang trifft in der Mittelrheinliga gegen Eilendorf gleich dreifach und beschert dem VfL den ersten Saisonsieg. Von Markus Neukirch

Die Frage nach dem Mann des Tages beantwortet sich bei der Partie der Fußball-Mittelrheinliga des VfL Leverkusen gegen den SV Eilendorf eigentlich von selbst: Stürmer Jeffrey Eshun, der den an der Schulter verletzten Manuel Kabambi in der Sturmzentrale vertrat, gelangen nämlich gleich drei Treffer beim 5:0 (3:0) seines VfL.

"Das war eine richtig gute Leistung und die passende Antwort auf das schlechte Spiel dieser Woche", sagte Trainer Taner Durdu, der massiv umgestellt hatte: Emre Izgi, Ryosuke Inagaki, Oscar Koudjegbe und Kabambi rotierten raus, Eshun, Marko Stojanovic, Patrice Njangue und Gjorgji Antoski rückten in die Startelf. Und die lieferte in der ersten halben Stunde eine ganz starke Leistung ab. Keeper Justin Stauner war nur bei Rückpässen beschäftigt, vorne sorgten Stojanovic und Eshun für viel Wirbel. Max Steinebach schickte in der 7. Minute Stojanovic, der stark vollendete, fünf Minuten später wurde Eshuns Versuch noch an den Pfosten gelenkt. Ein feiner Ball von Stojanovic auf Eshun leitete das 2:0 ein, als Eshun aus kurzer Distanz artistisch vollstreckte, da ihm der Ball einen Meter vor dem Tor versprungen war. Und nach der Trinkpause war es erneut Eshun, der allein aufs Eilendorfer Tor zulief und vollendete (32.). "Das war richtig, richtig gut", lobte Durdu.

Zwar kamen die Gäste in der Folge auf und Stauner rettete den Drei-Tore-Vorsprung in die Pause, aus der aber sorgte Eshun früh für die Vorentscheidung mit dem 4:0 (52.). Den Schlusspunkt einer unterhaltsamen Partie setzte Saif Ayadi, der zehn Minuten vor dem Ende den Ball im Gehäuse unterbrachte. "Das war dreist, aber man konnte daran die Qualität sehen, die wir im Team haben", sagte Durdu. Ayadi hatte den Ball abgefangen und frech aus 25 Metern über den Keeper gelupft. "Ich freue mich über die drei Punkte für die Jungs, weil sie sich diese hart erarbeitet haben", sagte Durdu. "Wir sind aber noch lange nicht am Ziel, jetzt heißt es, weiter Gas geben", fügte er direkt hinzu.

Quelle: RP
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