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66:100 - Bayer Giants setzen auf Lerneffekt nach Testspielniederlage

Lokalsport: 66:100 - Bayer Giants setzen auf Lerneffekt nach Testspielniederlage
Markierte elf Punkte für die Giants: Rick Kreklow. FOTO: Uwe Miserius
Leverkusen. Endlich wieder Basketball, endlich wieder Rundsporthalle. Nicht nur bei den Spielern, sondern auch bei den Anhängern der Bayer Giants hat das Kribbeln zehn Tage vor dem Saisonauftakt gegen die RheinStars Köln längst eingesetzt. Am Donnerstag kamen zur Saisoneröffnung deshalb rund 500 Zuschauer in die Smidt-Arena. Beim ersten und einzigen Testspiel im eigenen Wohnzimmer gab indes Bundesligist Phoenix Hagen wenig überraschend den Spielverderber. Gegen den Erstligisten setzte es am Ende eine 66:100 (32:53)-Niederlage.

Einzig im ersten Viertel (23:32) konnten die Riesen phasenweise mithalten, ab dem zweiten war es dann eine Kombination aus eigenem Abschlusspech und Hagener Distanzwürfen, die bereits zur Pause jede Spannung aus der Partie nahm. "Wir haben auch im zweiten und dritten Viertel super dagegengehalten, hatten in vielen Szenen aber auch nicht das Glück auf unserer Seite", sagte Achim Kuczmann. Der Giants-Coach musste erneut auf Matthias Goddek verzichten, das Comeback des Kapitäns ist auf unbestimmte Zeit verschoben, am Wochenende soll es ein Gespräch mit den Mannschaftsärzten geben. Neben dem 29-jährigen Shooting Guard musste auch Drew Brandon kürzer treten, der US-Boy kam wegen seiner Wadenverletzung vom RheinStars Cup nur auf zehn Minuten Einsatzzeit. "Brandon wollte unbedingt dabei sein, aber wichtig ist, dass er zum Auftakt gegen Köln dabei ist", sagte Kuczmann. Neben den Ausfällen war es vor allem das starke US-Duo Brandon Jefferson (20 Punkte) und Ivan Elliot (21), das letztlich den Klassenunterschied unterstrich, letzterer kam am Ende von der Linie und aus dem Feld auf eine Trefferquote von beeindruckenden 100 Prozent. Im Schlussabschnitt gab Kuczmann dann dem Nachwuchs die Chance, Erfahrungen gegen Bundesligaspieler zu sammeln, die zweite Garde mühte sich wacker, fand aber ebenfalls in der Defense überhaupt kein Mittel, so dass das Ergebnis am Ende noch dreistellig ausfiel. Kuczmann war dennoch zufrieden: "Das bringt unser junges Team auf jeden Fall nach vorne."

Giants: Kuczmann (9), Kreklow (11), Knipp (13), Twiehoff (10), Brandon (2), Heckel (4), Heinzmann (11), Linßen (4), Zraychenko, Bich, Nick.

(sl)
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