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Lokalsport
Abstiegskrimi: Genclerbirligi und Lützenkirchen müssen punkten

Rhein-Wupper. VfL Witzhelden - Post SV Solingen. Drei Partien müssen die Kreisliga-Fußballer des VfL Witzhelden noch hinter sich bringen, um die Saison zu überstehen. Im besten Fall geht es für die Höhendorfer, die morgen (15 Uhr) den Tabellenzehnten aus Solingen empfangen, um den fünften Platz. "Damit beschäftigen wir uns überhaupt nicht. In erster Linie geht es für mich darum, eine spielfähige Mannschaft aufzustellen", erklärt Trainer Ralf Job - und verweist auf die lange Ausfallliste. Von dem kürzlich reaktivierten Trio Arne Thelen, Daan Nahnsen und Thomas Rößler wird diesmal nur Abwehrchef Rößler mitwirken. Thelen fehlt aus privaten Gründen und Nahnsen ist verletzt. "Wir wollen uns auf jeden Fall anders präsentieren als im Hinspiel", betont der Coach und erinnert an das frustrierende 3:9.

SSV Lützenkirchen - Sportfreunde Baumberg II. Spannung verspricht der Abstiegskampf in dieser Spielzeit. Die Lützenkirchener Kicker haben zwei Punkte Vorsprung auf Rang 15. Dazu hat die Mannschaft von Trainer Detlef Strehlke eine Begegnung weniger absolviert als die SSVg 06 Haan. Morgen (15.15 Uhr) steht nun die Heimpartie mit dem Tabellenfünften aus Baumberg auf dem Programm. Danach geht es zum direkten Konkurrenten SC Reusrath II, ehe beim Saisonfinale der bereits gerettete Tabellenzehnte Post SV Solingen auf dem Plan steht. Für den SSV, der sich in den vergangenen Wochen wesentlich stabiler präsentierte, sind also noch einige Punkte möglich.

TSV Aufderhöhe - Genclerbirligi Opladen. Beim Tabellenvierten in Solingen-Aufderhöhe geht es für die Opladener morgen (15.15 Uhr) um wichtige Punkte auf dem Weg zum Klassenerhalt. Aktuell hat Gencler nur einen mageren Zähler mehr auf der Habenseite als Haan, das den ersten Abstiegsrang belegt. Trainer Göksel Senkaya baut auf vor allem die spielerische Qualität, mit der sein Team in der bisher starken Rückrunde konstant wichtige Punkte einfahren konnte.

Bergfried Leverkusen - Gremberg-Humboldt Das einst drohende Abstiegsendspiel morgen (15.15 Uhr) ist nun doch keins geworden - mit je 32 Punkten sind beide Teams gerettet. "Unser Anspruch ist aber nicht, nur zehn Punkte in der Rückrunde zu holen", erklärt Trainer André Fanroth. Er konnte den ersten Neuzugang vermelden: Torsten Sperlich kommt vom VfL Leverkusen II. Der Defensiv-Allrounder gehörte in der vergangenen Saison noch zum Mittelrheinliga-Kader. Nun spielt er für die Reserve in der Kreisliga B. SV Schlebusch II - Viktoria Köln (Sonntag, 13 Uhr, Im Bühl). Zu verlieren haben die Schwarz-Gelben nichts - Viktoria Köln will hingegen unbedingt noch den Meistertitel gewinnen, obwohl der zweite Rang für den Aufstieg dank der Quotientenregel vermutlich reichen wird.

(lhep/mane)
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