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Lokalsport
Alessio di Mauro soll es für den RTHC richten

Leverkusen. Die Tennisspieler in Regional- und Bundesliga müssen morgen gewinnen, um die Klasse zu halten. Von Dorian Audersch

Die Enttäuschung wog schwer nach der 4:5-Niederlage am vergangenen Sonntag gegen Tennispark Versmold. Unnötig sei das Ergebnis gewesen, meinte Hans-Günter Ludwig, Sportkoordinator des RTHC Bayer Leverkusen - zumal sein Team nach den Einzeln noch 4:2 führte. Dann zog ein Gewitter auf und der Spieltag wurde in der Halle fortgesetzt, wo die Regionalliga-Herren den Vorsprung verspielten. Das ist umso ärgerlicher, weil die Mannschaft nun vor dem letzten Saisonspiel morgen (11 Uhr) beim Kölner HTC Blau Weiß unter Druck steht: Bei einer erneuten Niederlage ist der Klassenerhalt außer Reichweite.

"Wir gehen davon aus, dass Köln in Bestbesetzung antritt", sagt Ludwig. Beim RTHC stehe hingegen noch nicht fest, ob der Niederländer Botic van de Zandschulp mitwirken kann. Der ist heute auf einem Turnier in seinem Heimatland. Nur, wenn das Halbfinale verloren ginge, könnte er morgen in Köln dabei sein. Definitiv im Team ist der Belgier Dennis Mertens, der seine Verletzung auskuriert hat. Zudem werden Johann Willems, Philip Pakebusch, Bram Coene, Yannick Hass und Christian Graff auf Punktejagd gehen.

Unter ähnlichem Druck stehen die Herren 30 des RTCH in der Bundesliga. Nach zwei Niederlagen gegen den TC Raadt-Mülheim und den Kölner THC Rot-Weiß ist das Team um Kapitän Christian Meier gefordert. "Köln war noch nicht unser Waterloo", sagt er und blickt optimistisch auf das erste Heimspiel der Saison morgen gegen ETB Schwarz-Weiß Essen (11 Uhr, Kurtekotten). "Ich denke, dass wir gut für das Spiel gerüstet sind", betont Meier. "Wir gehen mit drei Ausländern an den Start." Einer von ihnen ist Alessio di Mauro. Der inzwischen 38-jährige Italiener war einst die Nummer 68 der Weltrangliste und wird nun als Neuzugang des RTHC sein erstes Saisonspiel machen. Ebenfalls dabei: Landsmann Giancarlo Petrazzuolo und der Niederländer Martijn van Haasteren.

Entspannt können hingegen die Regionalliga-Damen ihr letztes Saisonspiel angehen. Das Team wird die Spielzeit auf Platz zwei beenden. Das morgige Heimspiel gegen den Gladbacher HTC (11 Uhr, Kurtekotten) ist daher nur von mäßiger Bedeutung.

Quelle: RP
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