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Lokalsport
Basketball: Fast-Break nicht gut, aber erfolgreich

Leverkusen. Wer nach dem Duell mit dem TuS Königsdorf mit Thomas Pimperl sprach, realisierte schnell, dass diese Begegnung in der Saison-Galerie von Fast-Break Leverkusen sicherlich keinen Ehrenplatz erhalten wird. "Den Auftritt muss man abhaken, nächste Woche spielen wir einfach wieder besser. Hauptsache, wir sind nicht gestrauchelt", erklärte der Trainer.

Mit 73:64 (34:40) gewannen die Steinbücheler gegen den Tabellenzehnten - wie ein Spitzenreiter präsentierten sie sich dabei aber wahrlich nicht.

Eine Wurfquote von unter 30 Prozent und nur zwei Dreier gegen einen Gegner, der erst 20 Minuten vor Beginn und nur mit sieben Spielern in der Halle eintraf. Der Start (7:0) sowie das erste Viertel (20:10) insgesamt waren aus Sicht des FBL-Coaches noch annehmbar, das zweite Viertel geriet dann phasenweise zur Farce (14:30). Erst nach 34 Minuten (63:62) hatte der Primus die Partie wieder im Griff.

Pimperls Fazit: "Was bei uns zwischendurch los war, kann ich nicht wirklich erklären. Zumindest in der Defense waren wir zum Schluss aber wieder auf Normalniveau. Wichtig ist, dass man am Ende auch solche Spiele gewinnt."

FBL: Fabian (18), Brückmann (11), Rass (11), Hartmann (7), Knieper (7), Stelberg (6), L. Klein (6), Wittmann (5), Voll (1), D. Klein (1), Damen.

Echte Spitzenteams holen eben auch die "dreckigen" Siege, das bekam der TuS 82 Opladen zu spüren, der daheim nach großem Kampf dem Tabellenzweiten Südwest Köln 62:65 (30:36) unterlag. "Vor allem in der Defense war es eine wirklich sehr gute Leistung von uns, mit ein wenig mehr Wurfglück hätten wir gewonnen", sagte Sven Klesper.

Am Ende hätten nur Kleinigkeiten gefehlt. Daneben stufte der Coach aber auch die zwölf vergebenen Freiwürfe als spielentscheidend ein. Zwar lagen die 82er, bei denen Neuzugang Christian Fröhlingsdorf ein sehr ordentliches Debüt gelang, praktisch 40 Minuten zurück, blieben aber immer in Schlagdistanz. Am Ende siegte neben der Qualität aber auch die Cleverness des Gegners.

Klesper meinte: "Wir haben viele einfache und freie Würfe vergeben. Das tut schon weh, aber im Vergleich zur letzten Niederlage im Derby, war klar ein Aufwärtstrend zu sehen."

TuS 82: Bender (3), F. von Heereman (13), C. von Heereman (5), Schwarzkopf (15), Krause (8), Lohmar (10), Fröhlingsdorf (8), Schallenberg, Helmig.

Komplett in die Gegenrichtung bewegt sich nach diesem Spieltag die zweite Mannschaft der Bayer Giants. Jacques Schneiders Team unterlag dem BC Pesch überraschend mit 72:73, für den Kölner Aufsteiger war es seit dem ersten Spieltag Ende September erst der zweite Sieg. Mit der dritten Saisonniederlage verabschieden sich die jungen Riesen vorerst aus dem Rennen um die Spitzenplätze.

(sl)
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