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Lokalsport
Basketball: Giants-Reserve zögert den Erfolg lange hinaus

Leverkusen. Die Bayer Giants hätten es einfacher haben können. Mit 76:69 gewann die von Hansi Gnad betreute Reserve des Basketball-ProA-Ligisten gegen den TuS Königsdorf - zögerte den neunten Saisonsieg aber unnötig lange hinaus. "Unsere Leistung war in weiten Teilen eher durchwachsen, auch wenn wir nicht wirklich zittern mussten", befand der Coach.

Vor allem an der Freiwurflinie zeigten die Riesen in den letzten Minuten die nötige Cleverness, die in dieser Spielzeit schon so manchen Punkte gekostet hatte. Dass Bayer insgesamt aber einiges an Spritzigkeit fehlte, lag auch daran, dass der überwiegende Teil wenige Stunden zuvor bereits in der NBBL gegen Phoenix Hagen gefordert war (74:70). Gnad zog deshalb ein zufriedenes Fazit: "Personell haben wir einiges improvisiert, dafür hat sich die junge Mannschaft ganz ordentlich präsentiert. Wir sind mit dem Ergebnis vollkommen zufrieden, auch wenn wir natürlich besser spielen können."

Giants: Bayer (3), Merkens (17), Wetzstein (8), Queck (10), Heimerzheim (23),Gnad (7), Heims (2), Nick (2), Pfeifer (4), Sitah, Finsinger, Dickmen.

Umkehrt fiel die Analyse von Nadine Homann aus. Die Trainerin des TuS 82 Opladen freute sich in der Partie gegen Co-Tabellenführer Zülpich zwar über den positiven Leistungsunterschied im Vergleich zum Spiel gegen Dellbrück, das Ergebnis von 77:91 (38:47) war aber doch eher suboptimal. "Heute hat nicht viel gefehlt. Leider haben wir ohne Ball insgesamt zu viele dumme Fehler gemacht, und Zülpich hat das dann sehr konsequent ausgenutzt", analysierte die Trainerin der 82er die Pleite.

Der Bruch im Opladener Spiel kam kurz nach der Pause, als die Gäste, auch begünstigt durch zwei technische Fouls, zweistellig davonzogen. Die 82er konnten Mitte des letzten Abschnitts zwar nochmal verkürzen (74:83), doch Zülpich war zu abgeklärt.

TuS 82: Krause (2), Rehm (2), Neuendank (5), von Heereman (6), Anders (7),Khawatmi (8), Bender (8), Lohmar (9),Hoga (9), Bündgens (21), Schwarzkopf.

Derweil feierte Fast-Break im dritten Spiel des Jahres den dritten Sieg. Beim 88:76 (39:34) gegen Kellerkind Haaren leisteten sich die Steinbüchler, die lediglich mit acht Spielern anreisten, zwar 20 Ballverluste, glichen diese aber durch eine gute Wurfquote wieder aus. Besonders treffsicher zeigte sich dabei Maurice Foth (5 Dreier).

Trainer Thomas Pimperl konstatierte zufrieden: "Nach Opladens Niederlage in Dellbrück waren wir gewarnt und wollten uns keine Blöße geben. Wir haben zwar sicher ein paar Fehler zu viel gemacht, aber letztlich verdient und ungefährdet gewonnen." Mit dem Erfolg bleibet Fast-Break weiter hinter den Giants in Lauerstellung auf Platz sechs.

FBL: Raß (19), J. Knieper (3), Foth (23),Wittmann (5), Brückmann (24), J. Klein (2), C. Knieper (12), Voll.

(sl)
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