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Lokalsport
Basketball-Oberligisten belohnen sich nicht

Leverkusen. Sowohl Fast-Break als auch de Giants II und TuS 82 Opladen verlieren trotz kämpferischen Leistungen.

Mit einem Gefühl zwischen Stolz und Verbitterung geht es für die Leverkusener Oberligisten in die Winterpause. Alle drei trafen am letzten Spieltag in 2015 auf Topteams, alle drei kratzten an der Überraschung, doch alle drei standen am Ende mit leeren Händen da. Fast-Break scheiterte beim 67:70 (29:31) gegen Tabellenführer BG Aachen wie schon vor einer Woche gegen Herzogenrath vor allem an sich selbst. Der Aufsteiger arbeitete sich gegen den Primus mehrfach einen Vorsprung heraus (11:2; 41:32; 61:54), nur um diesen umgehend wieder zu verspielen. "Wir haben uns in den entscheidenden Momenten mit dummen Fouls und vergebenen Freiwürfen wieder selbst um den verdienten Lohn gebracht", kommentierte Thomas Pimperl die Niederlage.

FBL: Wittmann (4), Foth (5), J. Klein (6), D. Klein (9), L. Klein (10), Voll (12), A. Fabian (21), Noe, Stellberg, M. Fabian.

Auch Jacques Schneider musste nach dem bitteren Jahresabschluss erstmal die Sprache wiederfinden. Seine Bayer Giants hatten die Partie beim Tabellenzweiten TuS Zülpich lange im Griff, unterlagen am Ende aber dennoch mit 69:71 (44:39). "Gerade wegen des Spielverlaufs tut das richtig weh", meinte der Bayer-Coach. Besonders in der Defensive lieferte der Tabellenvierte seine wohl beste Saisonleistung ab; mit 71:62 ging es ins letzte Viertel. Nach einem 0:8-Lauf hatten die Riesen zwar mit dem letzten Wurf noch die Chance, die Verlängerung zu erzwingen, das Glück lag aber auf Seiten der Gastgeber.

Giants: Merkens (16), Piszczek (3), Wetzstein (2), Queck (5), Heimerzheim (5), Zraychenko (12), Legankovas (4), Pleuger (4), Nick (10), Pfeifer (8), Bayer, Dikmen.

TuS 82 Opladen schaffte es nach einem 40-minütigen Schlagabtausch beim Vierten TV Neunkirchen in die Verlängerung, unterlag dann aber mit 71:81 (33:33; 63:63). "Zum Schluss war vieles chaotisch - und auch die Aufstellung war durch Foulprobleme unserer Center nicht optimal, so dass wir kaum noch Rebounds geholt haben", sagte Nadine Homann. Die Trainerin der 82er kritisierte vor allem das mangelhafte Defensivverhalten gegen Neunkirchens Amerikaner Kaimyn Pruitt. Daneben vergab ihre Mannschaft in den Schlusssekunden freistehend den Sieg.

TuS 82: Schallenberg (2), Landgraf (3), Neuendank (4), Lohmar (4), Rehm (8), von Heereman (11), Khawatmi (12), Anders (17), Krause.

(sl)
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