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Bayer-Frauen treffen im Pokal auf den Lieblingsgegner

Lokalsport: Bayer-Frauen treffen im Pokal auf den Lieblingsgegner
FOTO: Miserius, Uwe (umi)
Leverkusen. Auf der Suche nach glanzvollen Momenten im DFB-Pokal müssen Bayers Fußballerinnen bislang die Historie aus der Zeit bei den Vorgängerklubs bemühen. Als SSG 09 Bergisch Gladbach stehen drei Cup-Siege und eine weitere Finalteilnahme zu Buche, als TuS rechtsrheinisch immerhin ein Halbfinaleinzug als Zweitligist.

2008 war das, unmittelbar, bevor die Abteilung nach Leverkusen wechselte. Der geerbten Pokalgeschichte will Bayer eine eigene Historie hinzufügen. Im vierten Versuch soll morgen beim SC Freiburg (14 Uhr, Möslestadion) erstmals die Qualifikation für die Runde der letzten Acht gelingen.

Da passt es gut, dass das Team von Trainer Thomas Obliers auf den Lieblingsgegner trifft. Seit Bayers Aufstieg gab es in acht Aufeinandertreffen drei Siege, vier Rems und nur eine Niederlage. Nicht so vielversprechend wie diese Bilanz ist die personelle Ausgangsposition. Neben Marina Hegering (Reha nach Fuß-Operation), Laura Widak und Merle Barth (beide Kreuzbandriss) fehlt auch Neu-Nationalspielerin Turid Knaak (glatter Schien- und Wadenbeinbruch). Zudem sind Rebecca Knaak (nach Pfeifferschem Drüsenfieber) und Ramona Petzelberger (Muskelfaserriss) noch nicht wieder einsatzfähig.

Das Sextett stand jedoch auch zuletzt gegen Wolfsburg nicht zur Verfügung - und da lieferten die Leverkusenerinnen gegen das Spitzenteam aus Wolfsburg trotz Niederlage eine blitzsaubere Leistung ab - mit mannschaftlicher Geschlossenheit. "Das wollen wir mit in das Freiburg-Spiel nehmen", sagt der Übungsleiter.

Unterschätzen werden die Leverkusenerinnen den Gegner jedoch nicht. "Freiburg wird uns alles abverlangen", sagt Vize-Kapitänin Marisa Ewers.

(kre)
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