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Bayer Giants auch am Neujahrstag ohne zündende Ideen

basketball: Bayer Giants auch am Neujahrstag ohne zündende Ideen
James Hulbin leistete sich insgesamt vier Schrittfehler. FOTO: Miserius
Leverkusen. Das Team von Achim Kuczmann verliert das Derby gegen die RheinStars aus Köln 76:88 (41:42) und überzeugt nur in Hälfte eins. Von Sebastian Laule

Die Bilder, die es nach der Partie in der Müngersdorfer ASV-Halle zu sehen gab, sind den Spielern der Bayer Giants mittlerweile unangenehm vertraut: Egal, wo die Riesen vom Rhein in dieser Saison bislang hingefahren sind, am Ende jubelte immer nur der Gegner. So war es auch am Neujahrstag beim 76:88 (41:42) gegen die RheinStars. Dabei hatte es im Vorfeld durchaus Hoffnungen gegeben, dass es beim neunten Anlauf anders sein würde. Auch, weil die Riesen bei ihren beiden letzten Auftritten in der Fremde in Jena und Heidelberg - wenn auch punktlos - einen starken Eindruck hinterlassen hatten. In den ersten beiden Vierteln konnten die Giants diesen Eindruck auch bestätigen. Der Ball lief gut, Ricky Kreklow traf vier von sechs Dreiern, daneben wirkte auch sein Landsmann James Hulbin reichlich motiviert.

"Die erste Halbzeit war wirklich große Klasse, da hätten wir auch selber vorne liegen können", sagte Achim Kuczmann. Dass es mit der besagten möglichen Führung nichts wurde, lag auch am frühen Ausscheiden von Götz Twiehoff. Der 30-Jährige schied bereits nach sechs Minuten mit einer Oberschenkel-Verletzung aus, Kuczmann: "Götz hat uns besonders nach hinten raus in der Rotation gefehlt."

Sein Backup Marten Linssen stand wegen Rückenproblemen gar nicht erst im Kader. Nach der Pause fehlte es den Riesen allerdings nicht nur an Kraft. Zwar zeigte die Defensive weiterhin eine solide Leistung, im Spiel nach vorne wusste der Tabellenvorletzte aber zu selten etwas mit dem kurz zuvor erbeuteten Ball anzufangen. Rod Camphor forderte die Bälle und probierte viel, war in seinen Aktionen aber nicht vom Glück verfolgt. Der Größenvorteil von Dennis Heinzmann gegenüber der Kölner Verteidigung blieb meist ungenutzt und der zuvor so starke Hulbin fiel nur noch durch Schrittfehler (vier) und vergebene Freiwürfe (fünf) auf. Trotz dieser Zerfahrenheit in der Offensive blieben die Giants bis zum Beginn des letzten Viertels im Spiel (60:66). Der Bruch kam, als die Gastgeber begannen, die zahlreichen Fehler ihres Gegners in Zählbares zu verwandeln und sich entscheidend abzusetzen. "Wir hatten im letzten Viertel vier Ballverluste direkt nacheinander und Köln hat jedes Mal getroffen, danach sind wir nicht mehr zurückgekommen. Allerdings haben wir in dieser Phase auch nicht als Mannschaft gespielt, sondern wieder nur versucht, alles über Einzelaktionen zu erzwingen, aber das ist nicht unser Spiel", analysierte Kuczmann die entscheidenden Minuten.

Giants: Brandon (13), Camphor (15), Twiehoff (1), Legankovas (3), Kreklow (14), Heinzmann (7), Kuczmann (7), Hulbin (16), Zraychenko.

Quelle: RP
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