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Lokalsport
Bayers Frauen reicht ein Remis zum Klassenerhalt

Leverkusen. Die Frauen des FC Bayern München wollen morgen gegen 15.45 Uhr im alt-ehrwürdigen Stadion an der Grünwalder Straße ihre Meisterschaft feiern. Ein Punkt aus dem Heimspiel gegen Bayer 04 (14 Uhr) benötigen sie, um amtlich zu machen, was im Grunde bereits feststeht.

Vieles deutet darauf hin, dass die Leverkusenerinnen mehr als nur Zaungäste sein wollen. Denn wenn ihnen ein Remis gelingt, und/oder Bremen nicht gegen Essen siegt, dann können sich Werkself-Frauen den Feierlichkeiten anschließen: Der Klassenerhalt wäre gesichert.

Auf Schützenhilfe möchte sich Trainer Thomas Obliers indes nicht verlassen. Ein 1:1 würde ihm wohl reichen. Dafür müssten allerdings seine Schützlinge, bei denen Spielführerin Ramona Petzelberger (nach monatelanger Pause wegen eines Bakterien-Infekts im Mannschaftstraining) und Turid Knaak (Probleme im Heilungsverlauf) weiter fehlen, sich im Vergleich zum Hinspiel (0:5) deutlich steigern. "Das war das einzige Hinrunden-Spiel, in dem wir deutlich unterlegen waren und nie Zugriff hatten", sagt der Coach.

Zudem ist Obliers guter Dinge, dass nach Carolin Simon (SC Freiburg) und Marisa Ewers (Birmingham City LFC) keine weitere Leistungsträgerin den Klub verlässt. Hochziehen aus der eigenen Jugend wird er in jedem Fall Angreiferin Gianna Rackow. Die U 16-Nationalspielerin hat ihr Talent in mehreren Testspieleinsätzen bereits angedeutet. "Sie bringt alles mit, um sich in der Bundesliga durchzusetzen", meint Obliers.

(TK)
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