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Lokalsport
BBZ gegen Berlin - Treffen der verwandelten Teams

Leverkusen. Vor dem letzten Spiel in Wolfenbüttel ging die Krankheitswelle durch Opladen. Julia Krause und Antonia Niebler hatte es besonders heftig getroffen und fuhren gar nicht erst zum Spiel nach Wolfenbüttel. Leonie Schütter und Mareike Nettersheim dagegen schon. Beide spielten dann aber allenfalls nur mit halber Kraft. Entsprechend negativ fiel die Fahrt in den Norden für den Tabellensechsten der 2. Basketball-Bundesliga aus. Von Sebastian Laule

Trainerin Birgit Kunel nahm es eher pragmatisch denn klagend zur Kenntnis: "Das sind Sachen, die passieren jeder Mannschaft mal in einer Saison - dann lieber beim Tabellenführer als gegen Berlin." Die Hauptstädter sind morgen (15.30 Uhr) zu Gast Am Heisenberg.

Im Hinspiel (59:44) zeigte BBZ seine defensiv bis dato beste Saisonleistung. So leicht wird es beim zweiten Aufeinandertreffen trotz des Heimvorteils inklusive sechs Stunden Anfahrt für die Gäste aber nicht mehr werden. Das Lichterfelde der vergangenen Wochen hat nicht mehr viel mit dem einstigen Abstiegskandidaten aus der Winterpause gemein. Drei Siege in Serie bedeuten den Sprung ins vorerst gesicherte Mittelfeld. Mit Grünberg und Krofdorf schlug Berlin zudem zwei Mannschaften, die Kunel wiederum als Hauptkonkurrenten im Kampf um Platz fünf ausgemacht hat. "Mit Berlin hatten wir in den vergangenen Jahren häufiger unsere Probleme", sagt die BBZ-Trainerin.

Allerdings gibt auch ihre eigene Mannschaft längst nicht mehr das Bild ab, wie vor dem Jahreswechsel. Opladen hat sich gefunden. Die Niederlage beim Zweitliga-Primus nach zuvor vier Siegen bedeute nur auf dem Papier das Ende der Serie, sagt Kunel: "Auch aus solchen Spielen kann man viel Positives mitnehmen, ohne sich dabei selbst anzulügen. Auf den großen Positionen waren wir klar unterlegen, aber den Rest haben wir stark verteidigt. Im letzten Viertel haben wir praktisch ohne Kraftreserven noch mal ein wenig angezogen. Das alles nehmen wir mit." Die zwei fehlenden Punkte auf Krofdorf aufzuholen und nach dem letzten Spieltag auf Rang fünf zu stehen, bleibt das erklärte Ziel der Opladenerinnen. Die gute Ausgangsposition, die sich BBZ zuletzt dafür erkämpft hatte, soll nun mit allen Mitteln verteidigt werden.

"Wir haben jetzt noch fünf Spiele - alle gegen Teams, die die gleichen Voraussetzungen und Ziele haben wie wir. Ab jetzt gilt es, sich noch mal voll zu konzentrieren und alles aus sich rauszuholen. Und BBZ mit Berlin fangen wir an", sagt die Trainerin von BBZ.

Quelle: RP
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