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Lokalsport
BBZ will nicht "Larifari" spielen

Leverkusen. Gegen die Bergischen Löwen können die Opladener ihre Serie ausbauen.

Der Anschluss ist geschafft. Durch den Auswärtserfolg in Berlin konnte BBZ Opladen am vergangenen Spieltag den Rückstand zu den Play-off-Plätzen in der 2. Basketball-Bundesliga der Frauen auf zwei Punkte verkürzen. Der Erfolg in der Hauptstadt wird aber nur dann richtig wertvoll, wenn sich BBZ in den verbleibenden Spielen des Jahres keinen Ausrutscher mehr leistet. Trainer Mario Kyriasoglou: "Unsere Lage ist zwar nicht besser geworden, aber wir haben zumindest unseren Teil erfüllt, damit sie nicht noch schwerer wird."

Morgen (Heisenberg-Halle, 18.30 Uhr) empfängt der Tabellensechste die Bergischen Löwen, danach geht es noch zum Verfolger Grünberg, bevor im neuen Jahr die Rückspiele gegen die Mannschaften aus dem oberen Drittel warten, in denen BBZ einiges aufzuholen hat.

In Berlin lieferte BBZ den ersten Beweis, dass es mit den Topteams mithalten kann. Kyriasoglou war hochzufrieden, sieht den Auftritt in Lichterfelde aber auch als Gradmesser für das, was noch kommt: "Berlin war unsere bislang beste Saisonleistung, aber jetzt müssen wir auch als Team dahinkommen, dass wir diese Leistung kanalisieren. Wenn uns das gelingt, habe ich vor keinem Gegner Angst. Aber wenn wir gegen Bensberg einen Larifari-Auftritt hinlegen, geht es wieder rückwärts."

Die Versuchung dafür ist groß, denn der Lokalrivale gehört schon eher zu den Leichtgewichten. Die Bergischen Löwen lernen gerade schmerzhaft den Unterschied zwischen Regionalliga und zweiter Liga kennen. Nach dem freiwilligen Rückzug der RheinStars nahm der Vorgängerverein TV Bensberg dessen Aufstiegsrecht war. Ein angriffslustiger Name ersetzt aber nicht die notwendige Qualität. Nach sieben Spielen hat der Aufsteiger immer noch keinen Sieg geholt. In erster Linie, weil die Offensive kaum Durchschlagskraft besitzt, abgesehen von der amerikanischen Centerin Anne Morrison kommt nicht viel. Gute Aussichten also für BBZ, seine Heimbilanz von bislang erst zwei Siegen aufzubessern, findet auch der Trainer: "Dem Schritt nach vorne gegen Berlin muss jetzt der nächste folgen. Dass wir dazu die Qualität haben, steht außer Frage."

(sl)
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