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Behindertensport: TSV-Schwimmer kämpfen um WM-Tickets

Lokalsport: Behindertensport: TSV-Schwimmer kämpfen um WM-Tickets
Will die Nachwuchsnorm erfüllen: Bastian Fontayne FOTO: TSv Bayer 04
Leverkusen. Bei den Deutschen Meisterschaften wollen sich Sebastian Iwanow, Tobias Pollap, Bastian Fontayne und Hannes Schürmann für die Titelkämpfe in Glasgow qualifizieren.

Bei der Europameisterschaft 2014 mischten Bastian Fontayne und Hannes Schürmann bereits bei den "Großen" mit - und überzeugten mit Finalteilnahmen und guten Platzierungen. Die beiden Nachwuchshoffnungen haben große Ziele. In diesem Jahr wollen die Schwimmer die Qualifikation für die Weltmeisterschaften in Glasgow schaffen und 2016 mit im Flieger nach Rio de Janeiro sitzen. Bei den Paralympics dabei sein - das ist der große Traum der talentierten Athleten. Um diese Ziele zu erreichen, wird am Paralympischen Trainingsstützpunkt Leverkusen fleißig trainiert. Der nächste Schritt sind die bis morgen andauernden Internationalen Deutschen Meisterschaften in Berlin in der Schwimm- und Springhalle im Europasportpark (SSE). Dort kämpfen 568 Athleten aus 42 Nationen um die Titel. TSV-Trainerin Marion Haas-Faller schickt neben Fontayne und Schürmann vier weitere Athleten ins Rennen.

Nachdem Bayers Schwimmer in den vergangenen Wochen mit zahlreichen Bestleistungen glänzten, geht es in Berlin auch um die Tickets für die Welt-Titelkämpfe. Sebastian Iwanow hat über 100 Meter Freistil und 100 Meter Rücken bereits die B-Norm erfüllt und muss die Normen in Berlin nur noch bestätigen. Noch besser sieht es für Schürmann aus. Der 17-Jährige hat die Nachwuchsnorm des DBS mehrfach erfüllt und dürfte gesetzt sein. Bastian Fontayne steigerte sich in den vergangenen Woche kontinuierlich. Wenn alles nach Plan läuft, sollte er auf seiner Paradestrecke über 400 m Freistil die Norm für die WM erfüllen. Vor einer Herausforderung steht Tobias Pollap. Seine Trainerin räumt ihm im B-Kader die größten Chancen über 50 und 100 Meter Freistil ein. Ergänzt wird das Team durch Marie Eckelmann und Ilknur Aykurt. Marion Haas-Faller: "Ich hoffe auf neue Bestleistungen. Mit etwas Glück können die vier Jungs den Sprung ins WM-Team schaffen."

(sand/erer)
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