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David Kreckler
Beim LTV ist immer das Ziel, oben mitzuspielen

David Kreckler: Beim LTV ist immer das Ziel, oben mitzuspielen
Durchsetzungsstark: David Kreckler zählt zu den dienstältesten Spielern beim Handball-Drittligisten Leichlinger TV. FOTO: miserius
Leverkusen. Rückraumspieler David Kreckler hat beim Handball-Drittligisten Leichlinger TV seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert. Nach sechs Jahren ist er mittlerweile der dienstälteste Spieler im Kader. Im Interview spricht der 32 Jahre alte Linkshänder über die heutige Partie bei der nur eine Position besser liegenden HSG Krefeld (19.30 Uhr), die aktuelle Saison des LTV und seinen Spitznamen "Mütze".

Herr Kreckler, am Samstag geht es bei der HSG Krefeld um wichtige Punkte für die Qualifikation des DHB-Pokals. Was erwarten Sie für ein Spiel?

David Kreckler: Wir wollen unser Minimalziel und die erste Runde im Pokal erreichen. Das geht aber nur, wenn wir möglichst viele der noch ausstehenden Spiele gewinnen. Mit Andre Loschinski und Maik Schneider spielen zwei ehemalige Teamkollegen im Krefelder Team, das aber auch sonst sehr gut besetzt ist. Ich erwarte eine enge und hochklassige Partie.

Die Saison ist sicherlich nicht so gelaufen, wie Sie sich das vorgestellt haben. Was sind die Gründe dafür?

Kreckler: Wir waren nicht konstant genug, insbesondere gegen die vermeintlich leichteren Gegner. Wir haben es in diesen Duellen einfach nicht geschafft, unser Spiel aufzuziehen. Warum - das kann ich nicht sagen, die Gründe sind immer spekulativ. Generell haben wir lange gebraucht, um unsere Neuzugänge einzubinden. Auch die lange Zeit, in der wir nicht in unserer eigenen Halle spielen und trainieren konnten, hat sicher vieles schwieriger gemacht.

Besonders die Leistungen in der Rückrunde waren schwankend. Ihr Trainer Frank Lorenzet sprach teilweise von mangelnder Einstellung der Mannschaft. Würden Sie das unterschreiben?

Kreckler: Beim Thema Einstellung kann ich nur von mir sprechen. Generell gehe ich in kein Spiel, um es absichtlich zu verlieren. Man muss sich hundertprozentig fokussieren, manchmal hat man eben einen schlechten Tag, an dem viel zusammen kommt. In der dritten Liga spielt keine Mannschaft, die man einfach mal so nebenbei schlagen kann.

Sie haben ihren Vertrag vor kurzem um zwei weitere Jahre verlängert und sind mittlerweile der dienstälteste Leichlinger. Warum fühlen Sie sich beim LTV so wohl?

Kreckler: Ich komme mit dem familiären Umgang im Verein sehr gut klar. Ich möchte in den nächsten beiden Jahren noch einmal alles geben und habe dann hoffentlich mein Lehramtsstudium beendet.

Was sind die Ziele des LTV für die kommende Spielzeit?

Kreckler: Um die zu definieren müssen wir abwarten, wer letztlich die Liga verlässt, wer hinzukommt und ob wir noch neue Spieler verpflichten. Leichlingen hat immer das Ziel, oben mitzuspielen. Ich wir sollten zu den Top fünf gehören.

Viele im Verein rufen Sie mit Ihrem Spitznamen "Mütze". Wie kam es dazu?

Kreckler: Das ist eine lange Geschichte. Während meiner ersten Handballstation in Schwerte hatte ich noch längeres und lockigeres Haar. Im Trainingslager sah mein Kopf dann wohl mal so aus, als hätte ich eine Mütze getragen. Seitdem haftet der Name an mir, und das ist okay so. Man nimmt eben das, was kommt.

MORITZ LÖHR FÜHRTE DAS GESPRÄCH.

Quelle: RP
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