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Lokalsport
Bensusan bricht den Bann, Floors sprintet zu Silber

Leverkusen. Irmgard Bensusan sank nach ihrem 400-Meter-Finale der Klasse T44 im Ziel erschöpft zu Boden, vergrub ihr Gesicht in den Händen und lag auf der Tartanbahn, bis ihre Konkurrentinnen kamen, um ihr zu gratulieren. In 1:02,33 Minuten hatte die 26-Jährige, die von Karl-Heinz Düe trainiert wird, die Italienerin Federica Maspero und die Spanierin Sara Andres Barrio um eine halbe Sekunde distanziert. Nach drei Silbermedaillen bei den Paralympics in Rio nun endlich Gold. "Es ist unglaublich. Ich war lange verletzt und wusste nicht, ob ich überhaupt laufen kann", sagte die sichtlich glückliche Bensusan. Jubeln konnte auch Johannes Floors über 100 Meter der Klasse T44. Der 22-Jährige war mit Publikumsliebling Jonnie Peacock im Vorlauf und im Finale und musste sich dem Briten jeweils mit 10,89 Sekunden knapp geschlagen geben - Silber.

Gestern Abend kämpften zudem die Léon Schäfer, Irmgard Bensusan (beide 100 Meter), Markus Rehm (Weitsprung) und Johannes Floors (400 Meter) um weitere Medaillen. Die Ergebnisse standen bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

(dora)
 
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