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Carlo Paech landet in Monaco auf Platz neun

Lokalsport: Carlo Paech landet in Monaco auf Platz neun
Nahm dreimal die Höhe von 5,72 Meter ins Visier - ohne Erfolg. Der Leverkusener Carlo Paech kam in Monaco nur auf einen gültigen Versuch. FOTO: Birkenstock (Archiv)
Leverkusen. Der Stabhochspringer des TSV Bayer 04 fliegt in der Diamond League über 5,57 Meter. Derweil ereilt Nachwuchs-Leichtathleten des Vereins bei internationalen Meisterschaften ein frühes Aus. Von Roman Zilles

Mehr Luft nach oben als gewöhnlich in dieser Saison ließ Carlo Paech bei seinem Auftritt in Monaco. Der Stabhochspringer des TSV Bayer 04, der in diesem Jahr bereits 5,80 Meter gemeistert hat, kam beim Diamond-League-Meeting auf eine Höhe von 5,57 Meter. Dies bedeutete Rang neun für den 22-Jährigen, der sich dreimal erfolglos an 5,72 Metern versuchte. Diese Marke wurde vom zweiten deutschen Starter noch geknackt: Raphael Holzdeppe landete damit auf Platz sieben, es siegte der Franzose Renaud Lavillenie (5,92 m).

Paechs Vereins- und Disziplinkollege Tobias Scherbarth konnte wenige Tage nach Erfüllen der WM-Norm auch nicht an seine Saisonbestmarke heranspringen. In Lüttich standen am Ende 5,55 Meter und Platz zwei für den 29-Jährigen zu Buche. Für die Leverkusener Karsten Dilla (5,50 m) und Hendrik Gruber (5,30 m) reichte es in Belgien für die Ränge vier und fünf. Komplettiert wurde das Aufgebot des Klubs von Michel Frauen (5,20 m) und Tom Konrad (5,00 m) auf den Plätzen acht und neun.

Unangefochten zum Sieg lief derweil TSV-Sprinter Aleixo-Platini Menga in Mannheim. Die 200 Meter absolvierte er in 21,08 Sekunden - Platz eins. Über die halbe Distanz benötigte er 10,44 Sekunden im Vorlauf und qualifizierte sich damit fürs A-Finale, in dem er sich mit 10,71 Sekunden und Rang sechs begnügen musste. Nur um 24 Hundertstel verpasste die Leverkusener Mittelstrecklerin Rebekka Ackers Platz eins. In 2:08,48 Minuten verbesserte sie ihre Saisonbestleistung über 800 Meter deutlich, musste sich aber knapp Gira Carstens (Südafrika) geschlagen geben. Disziplinkollege Patrick Schönball blieb mit 1:48,35 Minute drei Zehntel über seiner Bestmarke in diesem Jahr und belegte damit den siebten Rang.

Einen unglücklichen Verlauf nahmen die U 18-Weltmeisterschaften in Cali (Kolumbien) für Diskuswerferin Ronja Sowalder vom TSV. Zwar lief bei ihr das Einwerfen noch nach Wunsch: Zweimal ließ die 16-Jährige die ein Kilogramm schwere Scheibe auf rund 45 Meter fliegen. Aber das angepeilte Finale der besten zwölf Werferinnen verpasste sie dennoch. Denn neben zwei ungültigen Versuchen wurde lediglich eine einzige Weite für sie in der Qualifikation notiert: 43,32 Meter. Damit fehlte Sowalder etwas mehr ein Meter zum Weiterkommen.

Das gleiche Schicksal ereilte auch die beiden jungen Stabhochspringer Luisa Schaar und Tim Jaeger bei den U 20-Europameisterschaften in Eskilstuna. Beide verpasste in Schweden das Finale. "Ein bisschen mehr hatte ich mir schon erhofft, aber solche Wettkämpfe gehören halt auch dazu. Eigentlich stimmt die Form, und ich habe mich gut gefühlt", resümierte Luisa Schaar. Nach übersprungenen 3,85 Metern scheiterte die Athletin von Christine Adams dreimal an 3,95 Metern. "Ich bin beim zweiten Versuch ganz knapp auf die Latte gefallen, und im dritten war der Stab zu weich. Jetzt bleiben mir noch die Deutschen Meisterschaften. Da werde ich dann noch einmal angreifen", fügte sie hinzu. Schaar stellte in diesem Jahr mit 4,05 Metern eine persönliche Bestleistung auf - 4,00 Meter hätten bei der U 20-EM fürs Finale gereicht.

Disziplinkollege Tim Jaeger blieb in der Qualifikation sogar ganz ohne Erfolgserlebnis. An seiner Einstiegshöhe von 4,80 Metern scheiterte der 19-Jährige, der in dieser Saison bereits 5,15 Meter überquert hat und die Deutsche U 20-Bestenliste anführt, dreimal.

Quelle: RP
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