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Lokalsport
Cimberly Dreistein räumt zwei U 16-Titel ab

Leverkusen. Bei den Deutschen U 16-Meisterschaften in Bremen überragte vor allem eine Athletin des TSV Bayer: Cimberly Dreistein. In ihrer Paradedisziplin Kugelstoßen hatte sich die Sportlerin der Altersklasse W15 viel vorgenommen - mit Erfolg. Im Fünften Versuch flog ihre Kugel 14,90 Meter weit und sie wurde mit neuer persönlicher Bestleistung ungefährdet deutsche Meisterin. Sie gewann den Titel mit 40 Zentimetern Vorsprung vor der Zweitplatzierten.

Zwei Stunden nach dem Triumph stand für Dreistein Diskuswurf auf dem Programm. Mit der technisch sauberen Drehbewegung hatte sie zunächst einige Schwierigkeiten, doch ihren Diskus schleuderte sie letztlich 35,01 Meter weit und konnte ihren Saisonhöhepunkt mit einem Vizemeistertitel krönen. Von den insgesamt rund 600 Nachwuchsathleten, die in Bremen antraten, waren elf vom TSV Bayer. Für viele war es ihre erste große Meisterschaft. Mit vier Einzelstartern sowie zwei 4x100 Meter-Staffeln war der Leverkusener Verein vertreten.

Für Paul Lohmar (M15) galt es, trotz sehr starker Weitsprung-Konkurrenz den Endkampf zu erreichen. Seine 5,76 Meter in der Qualifikation reichten jedoch nicht für das Finale. Am Ende reichte es für Platz elf. Auch im Sprint über 100 Meter verpasste Lohmar (11,92 Sekunden) das Finale - ebenso wie Thorben Könemund (12,05 Sekunden).

Die 4x100-Meter-Staffel zeigte am letzten Wettkampftag indes eine Saisonbestleistung. Mit einer Zeit von 46,20 Sekunden im Vorlauf qualifizierten sich die Jungs für das B-Finale. In der Besetzung Lasse Kriegeskotte, Paulin Kobor, Thorben Könemund und Paul Lohmar gewannen sie das B-Finale - mit erneuter Saisonbestleistung. Im A-Finale hätte sie mit ihrer Zeit (45,92 Sekunden) den siebten Platz erzielt.

Bei der 4x100-Meter-Staffel der weiblichen Jugend versuchten gleich 48 Quartette, das A- oder B-Finale zu erreichen. Linn Pfeifer, Marlene Meier, Luisa Kausch und Jael Biffio brachten den Vorlauf in 50,65 Sekunden hinter sich. Im Finale schafften sie eine neue Jahresbestleistung - und mit 50,45 Sekunden den zwölften Platz. Für eine Überraschung sorgte zudem Fenja Scheid. Sie belegte über 3000 Meter den zwölften Platz (11:09,94 Minuten), obwohl sie eigentlich 800-Meter-Läuferin ist.

(dora)
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