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Dem SVS fehlt die Leichtigkeit, dem FC Leverkusen die Punkte

Lokalsport: Dem SVS fehlt die Leichtigkeit, dem FC Leverkusen die Punkte
FOTO: Miserius Uwe
Leverkusen. Sowohl der SV Schlebusch als auch der FC Leverkusen hatten sich mehr von der ersten Saisonhälfte in der Fußball-Landesliga versprochen. Von Lars Hepp

Während die von Stefan Müller trainierten Schlebuscher als Neunter in die Winterpause gehen, steckt Aufsteiger FCL als Zwölfter mit vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang sogar noch in der Gefahrenzone. "Die Konkurrenz ist in diesem Jahr dicht beisammen, da kann in der Rückrunde noch jede Menge passieren", sagt Müller.

Die Schlebuscher holten bislang sechs Siege und zwei Unentschieden, mussten aber auch schon fünf Niederlagen einstecken. Nach seinem Landesliga-Aufstieg steckt der SVS im schwierigen zweiten Jahr. "In einigen Bereichen ist uns die Leichtigkeit aus der Vorsaison abhandengekommen", betont Müller. So kassierten die Schlebuscher zum Beispiel beim SC Brühl nach einer scheinbar sicheren 2:0-Führung noch eine 2:4-Niederlage. "Das wäre uns letzte Saison sicherlich nicht passiert", sagt der Trainer, der aber auch die Verletztenmisere als Grund für die magere Punkteausbeute anführt. Angreifer Maik Maier, der vergangene Saison über 30 Treffer erzielte, ist wegen Verletzungen noch überhaupt nicht in Tritt gekommen. Gleiches gilt für die Leistungsträger Dominik Dohmen, Michael Urban und Tim Herbel. Müller sieht aber nicht alles so negativ: Immerhin habe seine Mannschaft dem souveränen Tabellenführer Deutz 05 ein Remis abgeknüpft. Auch das Lokalduell gegen den FCL sei klar an die Schlebuscher gegangen. "Und so dicht die Liga auch beisammen ist, können wir mit einer Siegesserie auch schnell wieder viel Boden nach oben gutmachen", sagt der Coach. Er wird mit seinem Team am 6. Januar an einem Hallenturnier im oberbergischen Derschlag teilnehmen und eine Woche später mit der Vorbereitung auf die Rückrunde beginnen.

Das FCL-Spielertrainergespann Chrisovalantis Tsaprantzis und Erkan Öztürk betrachtet die eigene Punkteausbeute indes um neun bis zehn Zähler zu niedrig. "Wir wollten nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben. In vielen Situationen haben wir gerade in der Verteidigung viel zu naiv agiert. Das müssen wir in der zweiten Saisonhälfte abstellen, dann kommen wir da unten auch wieder raus", sagt Tsaprantzis. Er ist vor allem von den beiden Zugängen Benjamin Wadenpohl und Sascha Willms begeistert - sowohl aus spielerischer als auch aus menschlicher Sicht.

Tsaprantzis hält derzeit noch Ausschau nach einem Linksverteidiger. "Da muss aber schon alles passen, dass wir noch mal aktiv werden", sagt der Mittelfeldspieler. Am 16. Januar startet das Team vom Birkenberg mit der Rückrunden-Vorbereitung, für den 21. Januar sucht Leverkusen noch einen Testspielgegner. "Erkan und ich sind von den Qualitäten der Mannschaft überzeugt. Jetzt gilt es, zu Beginn des neuen Jahres an der nötigen Konstanz zu arbeiten, um auch den Ligaerhalt sicherzustellen."

Quelle: RP
 
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