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Bayern München
Der nächste Gegner im Check

Leverkusen. Das ist neu Die Bayern haben aufgerüstet: In Nationalverteidiger Mats Hummels und Portugals Mittelfeld-Talent Renato Sanches kamen zwei europaweit begehrte Spieler. Mario Götze und der oft verletzte Mehdi Benatia sind die einzigen namhaften Abgänge. Der "Königstransfer" sitzt allerdings auf der Bank: Carlo Ancelotti gewann unter anderem mit Real Madrid die Champions League - ein Unterfangen, für das ihn der FC Bayern nach Süddeutschland geholt hat.

Das Team und die Form Im Vergleich zu Klubs wie dem Hamburger SV oder Werder Bremen mag das Wort "Krise" anmaßend klingen, doch zufrieden sind sie nicht an der Säbener Straße. Zwei Pflichtspielniederlagen in Folge in der Hinrunde gab es zuletzt 2004. Kein Wunder, dass nach dem 2:3 in Rostov und dem 0:1 in Dortmund Kritik laut wird. Die Dominanz ist vorerst dahin. Dabei verteidigt die beste Defensive der Liga den Raum vor Manuel Neuers Tor - und nur der BVB schoss mehr Tore. Doch nicht nur Eintracht Frankfurt gelang es, mit Cleverness und ein wenig Glück einen Punkt gegen die Bayern zu verteidigen. Sinnbildlich dafür ist Weltklassestürmer Thomas Müller. Der versucht vieles, trifft aber bisher in der Liga nicht. Robben, Vidal, Neuer und Martínez stehen rechtzeitig zum Topspiel wieder zur Verfügung. Um den zuletzt gescholtenen Jérôme Boateng muss Ancelotti hingegen bangen. Aufsteigende Tendenz haben neben Robben vor allem Nebenfiguren der vergangenen Saison. Joshua Kimmich brilliert und Juan Bernat traf in Rostow. Torjäger Robert Lewandowski durchleitet indes eine Durststrecke.

Darauf muss Bayer 04 achten Über den FC Bayern ist alles gesagt. An einem guten Tag schlägt der Rekordmeister jede Mannschaft der Welt. An einem schlechten verliert er beim FK Rostow - dem Sechsten der russischen Liga. (jim)

Quelle: RP
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