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Lokalsport
Die Talfahrt des VfL Leverkusen hält an

Leverkusen. Das 0:2 gegen Hennef ist die vierte Pleite in Serie für den Mittelrheinligisten. Von Markus Neukirch

Es gibt Tage, an denen schlägt einen der Gegner, aber es gibt auch solche, da schlägt man sich selbst. Fußball-Mittelrheinligist VfL erwischte gegen den FC Hennef letzteren und verlor unnötigerweise zum vierten Mal in Serie ohne eigenes Tor mit 0:2 (0:1).

"Ich kann die Tore leider nicht selbst schießen, aber die Jungs aktuell leider auch nicht", sagte Trainer Taner Durdu, der zwei Knackpunkte ausmachte: Samet Cetin hatte eine sogenannte "hundertprozentige" Chance in der zehnten Minute, scheiterte aber aus kurzer Distanz - und Kapitän Gjorgji Antoski machte es kurz nach der Pause auch nicht besser, als er im Fünfmeterraum den Hennefer Keeper anschoss. "Machen wir die Tore, dann verlieren wir diese Partie nicht. So stehen wir wieder dumm da und können uns nichts kaufen", klagte Durdu.

Da hilft auch nicht, dass Abstiegskonkurrent Alemannia Aachen II den Zähler aus dem 1:1 gegen den Bonner SC aberkannt bekam, weil die Aachener zu viele Regionalligaspieler aufboten - die Aachener gewannen gestern nämlich in Bergisch Gladbach. "Sicher sind es nun vier Punkte nach oben, aber noch ist nichts verloren. Wir können und wollen nicht einfach aufhören, Fußball zu spielen", erläuterte Durdu, der mit der Einstellung seines Teams diesmal aber zufrieden war. "Im Vergleich zu den letzten Spielen haben wir wieder Biss und Willen gezeigt, aber uns nicht dafür belohnt."

Der personelle Aderlass der Winterpause ist nun immer deutlicher zu spüren. Dem VfL fehlt laut Durdu "ein Knipser, der auch mal aus dem Nichts ein Tor machen kann". Dafür gab Mustafa Ergin ein starkes Debüt als linker Verteidiger. "Der Junge hat das toll gemacht", lobte Durdu.

Quelle: RP
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