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DJK Quettingen will neue Wege im Programm gehen

Lokalsport: DJK Quettingen will neue Wege im Programm gehen
Karl Hermann Weis FOTO: UMI
Quettingen. Im Eiltempo haben die Mitglieder der DJK Quettingen ihre Jahreshauptversammlung durchgeführt. Bei 14 Tagungspunkten inklusive der Neuwahl des Vorstands und diverser Satzungsänderungen dauerte die Versammlung nicht einmal zwei Stunden. "Ich bin froh, dass wir so schnell durchgekommen sind und bedanke mich bei allen", sagte der alte und neue Vorsitzende Karl Hermann Weis erleichtert. Er war wie alle Kandidaten ohne Gegenstimme gewählt oder im Amt bestätigt worden, so dass er im 22. Jahr die Geschicke der DJK verantwortet.

Ihm zur Seite steht weiterhin seine Frau Rita als Geschäftsführerin. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Manfred Beurschgens, Katja Rockenbach bleibt Kassenwartin und Daniel Kappel wird die Öffentlichkeitsarbeit weiter federführend betreuen - nun als "Medienbeauftragter". Guido Sittart bekleidet den neu geschaffenen Posten des Sportwarts. Neu ist Doris Gollan als stellvertretende Geschäftsführerin und Kassiererin in den Vorstand gerückt. Sie löst Gabriele Jansen ab, die sich nicht zur Wahl stellte und für zehn Jahre Vorstandsarbeit das Ehrenzeichen in Silber erhielt. Komplettiert wird der Vorstand durch den geistlichen Beistand Pfarrer Ulrich Sander. Bestätigt wurden auch Björn Felbor als Jugendwart und Jugendleiter. Sein Stellvertreter, der von der Jugend gewählt wurde, ist Thomas Schäfer.

Neben der Neuwahl standen diverse Ehrungen auf dem Programm: Gleich 17 DJKler wurden für eine zehnjährige Vereinszugehörigkeit mit der Treuenadel in Bronze ausgezeichnet. Einmal gab es Silber für 25 Jahre und zweimal Gold für 40 Jahre: Sonja Kötter und Ehrenschatzmeister Bruno Kube wurden geehrt. Für seine 25-jährige Übungsleitertätigkeit bekam auch Ralf Detlef Krug ein kleines Präsent.

Weis' Rückblick auf das abgelaufene Jahr stellte heraus, dass durch die Ganztagsschulen das Nachwuchsproblem verstärkt werde - und er kündigte an, dass die DJK neue Bereiche erschließen will. Der Plan ist, im Gesundheitsport einige Programme anzubieten und mit den Krankenkassen zusammenzuarbeiten. Außerdem sei man an der Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz interessiert. Für beides sind aber zertifizierte Übungsleiter vonnöten. "Abseits von den Leistungssportarten wie Fußball, Basketball und Handball müssen wir unsere Nische weiterhin nutzen", erklärte Weis. Stand Neujahr hatte die DJK 445 Mitglieder, 89 davon sind Kinder und Jugendliche. "Signifikant wird sich das nicht ändern", lautet die Prognose des Vorstands.

Kurios: Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Satzungsänderungen mussten die Mitglieder bestätigen, dass die 2011 bereits in den Pfarrverbund St. Maurinus und Marien übergegangene Pfarrgemeinde St. Maria Rosenkranzkönigin in der Satzung ersetzt wurde. Das komplette Programm der DJK mit 16 Angeboten ist im Internet zu finden unter http://www.djk-quettingen.de.

(mane)
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