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Lokalsport
Drastischer Umbruch beim VfL Leverkusen

Lokalsport: Drastischer Umbruch beim VfL Leverkusen
Routinier Mehmet Sezer soll beim Neuaufbau des VfL helfen. FOTO: TINTER
Leverkusen. Der Landesligist legt einen nahezu kompletten Neustart hin - "ganz bewusst", betont Klubchef Bernd Kuhn.

Mit einem komplett neuen Team und Trainerstab geht der VfL Leverkusen nach dem Abstieg das Projekt Landesliga an. Trainer ist der ehemalige A-Jugend-Coach Dario Paradiso, der vor der spannenden Aufgabe steht, aus 20 Neuzugängen ein Team formen zu müssen. "Das passiert alles ganz bewusst", sagt der Vorsitzende Bernd Kuhn. "Wir wollen zurück zu unserer alten Linie und ein Ausbildungsverein werden." Das sei vor allem den "schmalen Ressourcen" geschuldet, sagt Kuhn. "Es ist ein Neuanfang. Wir stehen fast bei null."

In Fabio Arnone, Christoph Siggini, Jett Garcia, Osman Ercitki und Keeper Niklas Wüster kommen fünf Spieler aus der eigenen U 19. Zwei Routiniers bilden das Rückgrat des Teams: Aus Solingen kommt Mehmet Sezer und von Genclerbirligi Opladen Abdullah Üstündag. Der Rest des Kaders besteht vor allem aus frisch der A-Jugend entwachsenen Spielern: Mike Urbanczyk (Buschbell), Celé Tamfutu (Siegburger SV), Saman Sajadi (vereinslos), Soultan Karamoa (Westwacht Aachen), Micael Dipumba (Euskirchen), Yusuf Kara (Baumberg), Spero Fambo sowie Manaf Tchazodi (Troisdorf), Thomas Tamale (Fortuna Köln) und Baran Tatu (SC West). Dem VfL erhalten geblieben sind Bünyamin Adanur und Samet Cetin.

"Ob wir konkurrenzfähig sind, wird sich zeigen. Wir haben eine sehr junge Truppe und wollen das Beste daraus machen." Ziel sei ganz klar der Klassenerhalt. Der erste Test der zusammengewürfelten Mannschaft verhieß indes nichts Gutes: Gegen den Bezirksligisten SC Reusrath setzte es eine 0:5-Schlappe. Zuletzt kam der VfL nicht über ein 1:1-Unentschieden (0:1) gegen den Kreisligisten BV Burscheid hinaus. Was die anstehende Saison bringt, dürfte also eine der spannenden Fragen in der Liga sein. Von Überraschung bis Enttäuschung ist alles drin - bei einem Durchschnittsalter von rund 20 Jahren. Am kommenden Dienstag, 16. August, steht im Pokal das Spiel beim Ligakonkurrenten FC Pesch an (19.30 Uhr). Die Saison startet am 21. August bei TuS Oberpleis.

Auch die Reserve in der Kreisliga B hat einen Umbruch hinter sich. Der neue Trainer Niko Korouzidis, der vom TuS Quettingen kam, brachte sieben Spieler mit: Matthias Husung, Michael Kourouzidis, Hicham Mahdad, Diego Rizzo, Luca Saieva, Andreas Ludwig und Christian Triguero Ourtiz - neben Co-Trainer Rouven Zimmermann.

(mane)
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