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Lokalsport
Ein Doppelspieltag zur ungünstigen Zeit

Leverkusen. Personell dezimiert, spielen die TSV-Volleyballerinnen zweimal in zwei Tagen. Von Tobias Brücker

Nach drei Punkteteilungen in Folge versuchen die Volleyballerinnen des TSV Bayer 04 das Wochenende mit jeweils drei Punkten aus zwei Partien wieder zu vergolden. Bei optimalem Verlauf könnte die Mannschaft von Zhong Yu Zhou gar an Tabellenführer Köln vorbeiziehen. Dafür dürfte das Team der Deutschen Sporthochschule Köln (DSHS) in seinem Heimspiel gegen Blau-Weiss Dingden, Tabellenfünfter, morgen keinen Punkt holen. Und Bayer müsste selbstredend seine anstehenden Aufgaben erfolgreich bestreiten. Morgen (19.30 Uhr, Ostermann-Arena) treffen die Leverkusenerinnen auf den SCU Emlichheim, tags darauf ist VCO Schwerin um 16 Uhr an gleicher Stelle zu Gast.

Beide Gegner stehen in der unteren Tabellenhälfte, knapp vor den Abstiegsplätzen. Leverkusen gilt also als Favorit. Doch was anmutet wie eine vergleichsweise einfache Aufgabe, könnte deutlich schwerer werden als vermutet.

Grund dafür ist die angespannte Personalsituation, die Zhou bereits zuletzt in Gladbeck (3:2-Erfolg) teilweise zur Improvisation zwang. Neben Laura Schneider (Kreuzbandriss) und Ivana Bradara (Bänderriss im Sprunggelenk), die längerfristig ausfallen, meldeten sich vor gut einer Woche Isabel Schneider und Ruth Scheuvens krank ab. Nun traf es auch Mannschaftskapitänin Anna Hoja.

Alle drei Spielerinnen stehen für die Partien wohl nicht zur Verfügung. Geregelte Trainingseinheiten - auch aufgrund starker Erkältungen des Trainerteams - waren kaum möglich. "Wir konnten zwar trainieren, das aber nur extensiv und langsam", beschrieb Zhou.

Hinzu kommen die Schwierigkeiten, die beim TSV ohnehin an Doppelspieltagen auftreten. Es sei schwierig, binnen 24 Stunden zwei Spiele zu bestreiten. "Für uns wird es wegen des dezimierten Kaders noch schwerer. Wir müssen alles geben, was geht", gibt der 61-Jährige die Marschrichtung vor.

Quelle: RP
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