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Ein "Kölner Sonntag" für beide Landesligisten

Lokalsport: Ein "Kölner Sonntag" für beide Landesligisten
Vincenzo Bosa (l.) und der FCL spielen gegen Fortuna Köln II. FOTO: UM (ARCHIV)
Leverkusen. Der SV Schlebusch ist in Deutz gefordert und der FC Leverkusen empfängt die Reserve von Fortuna Köln.

Fußball-Landesliga: Deutz 05 - SV Schlebusch. Eine vollkommen neue Erfahrung mussten die Schlebuscher Fußballer in diesen Tagen machen, denn seit langer Zeit verlor die Mannschaft von Trainer Stefan Müller mal wieder ein zweites Spiel in Serie. "Wir müssen uns in dieser ausgeglichenen Liga einfach an andere Zeiten gewöhnen", betont Müller, der auf einen gewissen Lerneffekt in seinem Team hofft. Morgen (14.45 Uhr) sind die SVS-Kicker zu Gast beim Tabellenführer in Köln-Deutz, der bereits vier Punkte Vorsprung auf die Verfolger hat.

Müller stufte den kommenden Gegner im Vorfeld dieser Spielzeit schon als den haushohen Favoriten auf den Sprung in die Mittelrheinliga ein. "Man kennt sich und von daher wissen wir, was auf uns am Wochenende zukommen wird", sagt Müller. Die personelle Lage ist weiterhin angespannt. Immerhin kehrt der zuletzt privat verhinderte Martin Schulz in den Kader zurück. Tim Herbel und Tobias Balduan schieden im vergangenen Spiel mit leichten Verletzungen aus. Bei beiden hofft der Übungsleiter noch auf eine rechtzeitige Rückkehr. Die längerfristigen Ausfälle stehen ohnehin nicht zur Verfügung.

FC Leverkusen - S.C. Fortuna Köln II. Die laufende Woche mit ihren Feiertagen nutzten die Fußballer des FC Leverkusen vor allem, um den Kopf frei zu bekommen. "Wir haben reduziert trainiert. Diesmal standen vor allem Einzel- und Gruppengespräche im Vordergrund. Damit wollten wir das Selbstvertrauen stärken", betont Spielertrainer Chrisovalantis Tsaprantzis. Vor allem dürfe kein Spieler den Glauben an sich und die Mannschaft verlieren. Die eine oder andere Niederlage müsse Tsaprantzis zufolge schneller abgehakt werden.

Morgen (14.45 Uhr) bekommen es die Leverkusener auf dem Birkenberg mit dem direkten Konkurrenten aus Köln zu tun. Der Spielertrainer hat den Gegner nach eigenem Bekunden umfassend analysiert. Gerade in technischer Hinsicht seien die jungen Akteure der Fortuna sehr gut ausgebildet. Das Rezept für den nächsten Heimsieg hat Tsaprantzis ersonnen, nachdem die vergangenen Partien umfassend analysiert worden sind: "Bei uns muss hinten endlich mal wieder die Null stehen. Und im Angriff müssen wir gleich die erste Großchance reinmachen. Dann sehe ich uns auf einem sehr guten Weg."

(lhep)
 
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