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Lokalsport
Ein Wochenende zum Vergessen für die TuS-Handballer

Opladen. Nach der zweiten Niederlage in Folge müssen sich die Handballer des TuS 82 Opladen aus der Spitzengruppe der Nordrheinliga vorerst verabschieden. Die Mannschaft von Trainer Jannusch Frontzek musste sich beim ewigen Mittelrhein-Konkurrenten HSG Rheinbach-Wormersdorf recht deutlich mit 20:28 (11:13) geschlagen geben. "Die Niederlage ist am Ende um einige Tore zu hoch ausgefallen. Insgesamt haben wir aber keine gute Angriffsleistung abgeliefert", berichtete der Übungsleiter nach einem intensiven Duell.

Im Vorfeld gab es bei beiden Mannschaften eine wichtige Kraft zu ersetzen. Während bei Opladen Marius Anger wegen anhaltender Rückenbeschwerden eine Pause erhielt, fehlte der HSG in Mike Ribbe der beste Torjäger. Doch die Hausherren kamen mit dem Verlust wesentlich besser zurecht. Nach einem lockeren Abtasten bis zum 5:5 (12.) setzte sich das Rheinbacher Team über 8:5 bis auf 13:8 ab. In dieser Phase fanden die Gäste überhaupt nicht zu ihrem Rhythmus, ein wirklicher Tordrang war nicht zur erkennen. Immerhin erwischte Linkshänder Florian Klein einen guten Tag und konnte mit einfachen Tempogegenstößen kurz vor dem Seitenwechsel den Rückstand verringern. Bis eine Viertelstunde vor dem Abpfiff befanden sich die Opladener beim 19:21 in Reichweite, doch HSG-Trainer Dietmar Schwolow stellte seine Mannschaft in einer finalen Auszeit neu ein. Kurz danach vergaben die Gäste einen Siebenmeter durch Simon Schlösser, dazu wurden drei hochkarätige Möglichkeiten vergeben. "Davon haben sich meine Jungs leider nicht mehr erholt. Und das Rheinbacher Team hat in den letzten Minuten noch einmal richtig gebrannt. Letztlich sind wir an unserer Ideenlosigkeit im Angriff gescheitert", fasste Frontzek zusammen.

TuS 82: B. Klein, Hinkelmann - S. Schlösser (8/1), F. Klein (8), Ellmann (1), C. Göddertz (1), M. Sonnenberg (1), Pieper (1), Rachow, Kreutzer, Ufer, L. Schlösser.

Im Halbfinale um den Mittelrhein-Pokal mussten die Opladener gestern eine unerwartete 30:33 (17:17)-Niederlage gegen den Oberligisten SSV Nümbrecht Handball einstecken. Zu keinem Zeitpunkt erreichten die Hausherren Normalform und mussten damit alle Hoffnungen, in diesem Wettbewerb über die Verbandsgrenzen hinaus zu kommen, begraben.

(lhep)
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