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Fast-Break chancenlos, TuS holprig

Lokalsport: Fast-Break chancenlos, TuS holprig
Christoph Knieper konnte die Pleite von Fast-Break Leverkusen im Heimspiel auch nicht verhindern. FOTO: UWE MISERIUS
Fbl:. Fast-Break verliert gegen Neunkirchen und bringt Coach Thomas Pimperl auf die Palme. Die Reserve der Giants macht es besser und gewinnt gegen Hürth. Opladen setzt sich knapp gegen Königsdorf durch. Von Sebastian Laule

Die 75:91 (36:48)-Niederlage gegen den TV Neunkirchen war aus Sicht von Fast-Break-Trainer Thomas Pimperl gleich doppelt bitter: Zum einen, weil seine Mannschaft damit endgültig ihr Ziel begraben muss, noch auf Platz fünf oder gar vier vorzurücken. Außerdem war das Duell gegen die Mannschaft der Stunde aber auch ein Fingerzeig für die kommende Saison, in der es eigentlich für Platz drei in der Basketball-Oberliga reichen soll.

In eigener Halle musste Pimperl dann aber feststellen, dass es einigen dafür wohl an der nötigen Qualität fehlt - aber auch am Charakter. "Der Gegner hat uns heute gezeigt, wie man als Team spielt. Abgesehen davon haben bei uns einige Spieler mit ihrer Einstellung, Defense zu spielen, in der Oberliga nichts verloren", polterte der Coach.

Die hatten nur in den ersten sieben Minuten (12:13) den Nachweis erbracht, einer Spitzenmannschaft gleichwertig zu sein. Mit den ersten Wechseln geriet FBL dann völlig aus der Spur. Bis zum Ende des ersten Viertels (15:30) gelang den Gästen bereits die Vorentscheidung. Die beiden mittleren Viertel lief es aus Fast-Break Sicht zwar etwas besser, aber am Ende stand aber eine verdiente Niederlage.

Knieper (7), Raß (22), Foth (7), Voll (1), Hartmann (3), D. Klein (1), L. Klein (12), Brückmann (22) Stelberg, Fabian, Wittmann.

Ein wenig ärgerten sich auch die Bayer Giants II über das FBL-Ergebnis. Jacques Schneiders Team erledigte seine eigene Aufgabe Hürth mit 91:62 (44:28) zwar ohne große Mühe, konnte den Rückstand auf den Tabellendritten aber nicht verkürzen. Obwohl ein Großteil des Teams wenige Stunden zuvor noch beim Sieg des NBBL-Teams gegen die RheinStars Köln auf dem Feld gestanden hatte (82:48), gerieten die Giants abgesehen von wenigen kurzen Schwächephasen nicht sonderlich unter Druck.

"Wir haben wieder ordentlich gespielt. Dementsprechend verdient ist auch das Ergebnis", meinte Schneider. "Allerdings war Hürth auch nicht in bester Verfassung, das hat es uns natürlich noch leichter gemacht."

Giants II: Bayer (3), Merkens (11), Piszczek (3), Sitah (3), Heinz (2), Heimerzheim (4), Gnad (11), Dikmen (11), Pleuger (8), Nick (22), Pfeifer (10), Queck.

Leichter hätte es auch der TuS 82 Opladen haben können, doch der Tabellenachte zog es beim 71:69 (42:34)-Erfolg in Königsdorf vor, das Spiel nach einer guten ersten Halbzeit spannend zu machen: In der 36. Minute lagen die 82er mit 55:66 zurück. In einer turbulenten Schlussphase waren es dann Adel Khawatmi, Daniel Bündgens und Felipe von Heereman, die den wichtigen Punktgewinn sicherten. "Die letzten vier Minuten hat die Mannschaft hart gearbeitet und alles aus sich rausgeholt", resümierte Trainerin Nadine Homann. "Deshalb war der Sieg verdient, aber es war unnötig, dass es so knapp wurde."

TuS 82: Landgraf (2), Neuendank (1), von Helldorf (4), Khawatmi (7), Biniossek (8), Bender (9), Rehm (9), von Heereman (12), Bündgens (19).

(sl)
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