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Lokalsport
Fast-Break fokussiert, TuS 82 konzentriert, Giants indisponiert

Leverkusen. Der Tabellenführer aus Steinbüchel bleibt weiterhin das Maß der Dinge in der Basketball-Oberliga. Auch Opladen zeigt sich formverbessert. Von Sebastian Laule

Stark, abgezockt und fast schon meisterlich - Thomas Pimperl geizte nach dem beeindruckend herausgespielten 95:59 (45:28) beim ansonsten sehr heimstarken TV Neunkirchen nicht mit Lob. "Wir haben schon in der ersten Halbzeit mit allen zwölf Mann rotiert und diesmal gab es nicht den kleinsten Einbruch, weil alle total fokussiert zur Sache gegangen sind", sagte der Trainer von Fast-Break Leverkusen nach dem erfolgreichen Start in die entscheidende Saisonphase.

Schon nach fünf Minuten stand es 20:3 und nach der Pause wurde das Tempo sogar um ein Level erhöht. Beim Stand von 63:33 war die Partie dann endgültig durch. Besonders zufrieden zeigte sich der Coach der Steinbücheler über das Zusammenspiel sowohl gegen die Zonenverteidigung als auch direkt gegen den Mann: "Alle haben Initiative gezeigt und der Überblick über die Spielsituationen war hervorragend. Zudem waren auch unsere Rebound- und Freiwurfwerte heute sehr gut. Wir waren in perfekter Spiellaune, hätte die erste Fünf durchgespielt, hätten es am Ende durchaus auch 50 oder 60 Punkte Abstand werden können."

FBL: Fabian (16), Brückmann (15), Hartmann (15), Rass (15), D. Klein (10), L. Klein (10), Foth (7), Knieper (3), Stelberg (2), J. Klein (2), Nesges, Dahmen.

Ähnlich euphorisch über den Verlauf des Spieltages äußerte sich auch Sven Klesper. Sein TuS 82 Opladen zeigte sich nach dem desaströsen Auftritt aus der Vorwoche bei Südwest Köln bestens erholt und kam gegen die dritte Mannschaft der Telekom Baskets Bonn zu einem 86:73 (45:40)-Sieg. Damit verteidigten die 82er nicht nur Platz sechs vor Herzogenrath/Baesweiler sondern sicherten sich auch den direkten Vergleich gegen die Bonner. "Von Platz drei bis neun ist alles sehr eng. Wer weiß, ob das nicht noch ganz wichtig wird", meinte der Opladener Coach nach dem neunten Saisonsieg. Für den Erfolg hatte sein Team zunächst schwer zu kämpfen. Das 19:20 aus dem ersten Viertel konnte bis zur Pause in eine Führung umgewandelt werden. Danach war es vor allem eine "herausragende Team-Defensive", die zum wichtigen Sieg in der Schlehahn führte. "Außerdem war natürlich Chris Fröhlingsdorf wieder in jeder Hinsicht überragend. Den hat Bonn zu keiner Zeit auch nur im Ansatz in den Griff bekommen", lobte Klesper seinen Top-Center.

TuS 82: Bender (6), Hennel (4), F. von Heereman (8), Lesser (5), Schwarzkopf (2), Krause (8), Klesper (12), Schallenberg (2), Fröhlingsdorf (39).

Keine Punkte gab es hingegen für die Reserve der Bayer Giants. Jacques Schneiders Team bleibt aber trotz der 53:64 (29:39)-Pleite bei der Reserve der Dragons Rhöndorf auf Platz drei, aber büßte den Vorsprung auf die BG Aachen ein. "Defensiv war das abgesehen vom ersten Viertel völlig okay, aber im Angriff fehlt uns schon länger die Durchschlagskraft, da müssen wir die nächsten Wochen auf jeden Fall ansetzen", sagte der trotz der Niederlage nicht komplett unzufriedene Giants-Coach.

Giants: Sitah (4), Branding (2), Engelhardt (3), Queck (3), Cheraka (2), Heimerzheim (12), Gnad (3), Selimovic (11), Thiemann (11), Heims, Fußbroich.

Quelle: RP
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