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Lokalsport
Fast-Break, Giants II und TuS Opladen gewinnen klar

Leverkusen. Zehn Minuten nach der Schlusssirene hatten alle Grund zum Feiern. Zunächst der Basketball-Oberligist Fast-Break Leverkusen, der mit einer seiner besten Saisonleistungen Tabellenführer TuS Zülpich in dessen Halle vor über 200 Zuschauern 84:64 (33:39) geschlagen hatte. Kurz darauf aber auch die Gastgeber, denn durch die Niederlage des Verfolgers BG Aachen gegen Herzogenrath stehen die Zülpicher vorzeitig als Aufsteiger in die 2. Regionalliga fest. "Das war eine hervorragende Teamleistung. So hätte es eigentlich die komplette Rückrunde laufen können, aber für die nächste Saison haben wir ein Ausrufezeichen gesetzt", meinte Coach Thomas Pimperl. Nach gutem Start (16:13) verlor seine Mannschaft bedingt durch viele Fouls den Rhythmus. Die folgende Kabinenpredigt zeigte Wirkung: Die zweite Halbzeit ging mit 51:25 an die Gäste, bei denen Sven Hartmann und Adrian Brückmann in ihren Aktionen auf dem Weg zum Korb nicht zu stoppen waren, Pimperl: "Das war teilweise beinahe ein Klassenunterschied."

FBL: Stelberg (3), Voll (3), L. Klein (6), Foth (9), D. Klein (10), Rass (12), Hartmann (18), Brückmann (23).

Letzterer war auch beim 72:54 (38:25)-Sieg der Bayer Giants II gegen die zweite Mannschaft von Südwest Köln zu beobachten. Vor allem im ersten Viertel (24:7), in dem den Kölnern erst nach fünf Minuten der erste Korb gelang, waren die Giants drückend überlegen - und dass, obwohl Trainer Jacques Schneider als Vorbereitung auf die bevorstehenden Play-offs gegen Berlin fast nur auf NBBL-Spieler setzte. Entsprechend zufrieden fiel sein Fazit aus: "Wir haben vorne sehr gut den Ball bewegt, viele Dreier bekommen und auch verwertet. Allerdings erwarte ich von einer Mannschaft mit unserer Qualität, dass wir so einen Gegner deutlich schlagen."

Giants: Sitah (4), Merkens (15), Wetzstein (8), Heims (2), Queck (2), Dikmen (5), Heimerzheim (2), Gnad (5), Linßen (11), Finsinger (1), Nick (3), Pfeifer (14).

Noch deutlicher als das 74:63 (40:26) hätte der Sieg von TuS 82 Opladen gegen Hürth ausfallen können. Nach einem offensiv herausragenden ersten Viertel (32:14) fand jedoch immer mehr der Schlendrian Einzug in das Opladener Spiel. Trainerin Nadine Homann hatte dennoch zu keinem Zeitpunkt Zweifel am Erfolg: "Uns hat in einigen Szenen die Konzentration gefehlt. Vor allem an der Freiwurflinie haben wir bestimmt 20 Punkte verschenkt, aber dafür war es in der Defense sehr ordentlich. Ich denke, da muss man auch nicht groß etwas zum Kritisieren suchen."

TuS 82: Khawatmi (3) Krause (6), Anders (10), Lohmar(10), Landgraf (12), Rehm (16), Bender (17), Bach, Schallenberg.

(sl)
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