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Lokalsport
Fast-Break mausert sich allmählich zum Aufstiegskandidaten

Leverkusen. Mit dieser Vorstellung macht sich Fast-Break Leverkusen endgültig zu einem Topanwärter auf den Aufstieg in die 2. Basketball-Regionalliga. Die bereits geschlagenen Hürth und Bonn gehörten noch in die Kategorie "Aufbaugegner", aber nach dem 87:75 (42:31) bei der ebenfalls hoch gehandelten SG Herzogenrath/ Baesweiler dürfen die Steinbücheler nun ernsthaft Ambitionen auf Platz eins anmelden. Die Mannschaft von Thomas Pimperl geht als einziges ungeschlagenes Team in die Herbstpause.

Das erste Viertel in der prall gefüllten Grengracht verlief noch ausgeglichen (15:14). Mitte des zweiten Abschnitts waren es vor allem die Dreier von Marc Rass, die Fast-Break früh den entscheidenden Vorteil in einem intensiven Spiel mit vielen Fouls brachten. Den zweistelligen Vorsprung (37:23) hielt FBL letztlich bis zum Schluss. Pimperl war zufrieden: "Der direkte Vergleich mit plus zwölf Punkten geht in Ordnung. Allerdings haben wir insgesamt auch 18 Freiwürfe verballert. Das ist natürlich deutlich zu viel." Der Sieg, so der Coach weiter, war in erster Linie das Resultat erfolgreicher Teamarbeit. FBL: Brückmann (19), Hartmann (18), Rass (15), D. Klein (11), Fabian (10), Knieper (5), L. Klein (5), Foth (4), Wittmann, Dahmen, Stelberg.

Erstmals erfolgreich war auch TuS 82 Opladen. Nach zwei Pleiten zum Start platzte beim Team von Sven Klesper durch das 75:63 (42:37) gegen TuS Königsdorf der Knoten. Nach holprigem ersten Viertel (18:22) warf zunächst Joshua Bender seine Farben fast im Alleingang zur Halbzeitführung. Nach der Pause drehten die 82er dann richtig auf. "Das war sicher unser bester Abschnitt in dieser Saison, wir haben klasse verteidigt, vor allem Felipe von Heereman war überragend", analysierte Klesper den 23:6-Lauf.

Dass Königsdorf im letzten Viertel noch Tuchfühlung aufnahm, konnte der Opladener Trainer locker verkraften, Michael Hoga machte letztlich alles klar.

TuS 82: Hoga (14), Bender (16), Rehbein (3), Wisdorf (2), F. von Heereman (11), C. von Heereman (7), Krause (6), Klesper (8), Wilczek (8).

Nichts klar war dagegen für die Reserve der Bayer Giants, die völlig überraschend beim Schlusslicht Bonn III mit 64:81 (24:48) die erste Niederlage hinnehmen musste. Katastrophal sei vor allem der erste Durchgang gewesen, in dem seinem Team der ungewohnte Druck des Gewinnen müssens deutlich anzumerken gewesen sei, meinte Trainer Jacques Schneider. "Unser Start war schlecht und auch danach haben wir nicht das gespielt, was wir eigentlich können. Der Druck war diesmal ganz anders. Damit muss die Mannschaft offensichtlich noch umzugehen lernen."

Giants: Dahlem (9), Merkens (8), Henn (5), Queck (8), Wetzstein (7), Heimerzheim (2), Dikmen (5), Linßen (7), Gnad (8), Selimovic (3), Thiemann (2), Sitah.

(sl)
 
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