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Lokalsport
Fast-Break nimmt die Rolle des Gejagten an

Leverkusen. Der Spitzenreiter der Basketball-Oberliga weiß, was auf ihn zukommt - ebenso wie TuS Opladen und die Giants. Von Sebastian Laule

Personell hat sich während der Herbstpause bei der zweiten Mannschaft der Bayer Giants einiges getan. Mit Simon Bayer hat ein langjähriger Leistungsträger berufs- und umzugsbedingt den Verein verlassen. Diesen "herben Verlust" (Trainer Jacques Schneider) soll die Verpflichtung von Jacob Engelhardt wettmachen.

Der neue Point Guard gab mit neun Punkten gegen Hürth am vergangenen Samstag ein ordentliches Debüt. Auch Axel Pleuger stand nach langer Verletzung erstmals wieder im Bayer-Kader. Neben dem Routinier gaben auch die Jugendspieler Jakob Fussbroich und Jan Merkens ihr Debüt. Auch weil Kapitän Philipp Henn und Marian Dahlem verletzt länger ausfallen, ist die Fluktuation höher als gewohnt. Der Trainer bleibt dennoch entspannt: "Die Jungs, die jetzt zum ersten Mal dabei waren, haben die Systeme, die wir spielen, bereits gut verinnerlicht." Zudem dürften die vielen Wechsel auch keine Entschuldigung für schlechte Leistungen sein.

Davon gab es an den ersten vier Spieltagen erst eine. Die Pleite gegen Bonn verhagelte den Riesen den makellosen Saisonstart. Mit drei Siegen und Platz zwei hat die jüngste Mannschaft der Oberliga aber weiter eine gute Ausgangsposition für die nächsten Wochen. Heute geht es zur SG Herzogenrath. Der Tabellensechste kassierte nach gutem Start zuletzt zwei Pleiten. Schneider weiß trotzdem um die Schwere der Auswärtsaufgabe.

Ebenfalls gegen ein Team aus Aachen geht für TuS 82 Opladen. Die Mannschaft von Sven Klesper darf allerdings am Samstag zuhause ran (19 Uhr, Schlehahn-Halle). Nachdem die Derby-Niederlage gegen Fast-Break aufgearbeitet ist, geht der Blick für die 82er wieder nach vorne. Opladen braucht dringend Punkte, um den Tabellenkeller zu verlassen. Hoffnung darauf machten zuletzt die Rückkehr von Niklas Hennel und der Einstand von Max Schwarzkopf. Auch dem US-Amerikaner Omar Collington gelang gegen Fast-Break ein starkes Debüt. Wegen seiner parallelen Trainertätigkeit in Deutz (2. Regionalliga) wird er aber nur wenige Spiele machen können.

Spitzenreiter Fast-Break Leverkusen steht gegen Pesch vor einer Pflichtaufgabe. Der Aufsteiger aus Köln hat erst einen Sieg auf dem Konto und kassiert im Schnitt mit 86,5 die meisten Gegenpunkte in der Liga - während die Steinbücheler mit Abstand den gefährlichsten Angriff stellen (91). Thomas Pimperl nimmt die Favoritenrolle für sein Team ohne Umschweife an, aber mahnt gleichzeitig zum richtigen Maß an Konzentration und Einstellung.

Beides stimmte zuletzt gegen Opladen erst nach dem ersten Viertel. Zehn "verschenkte" Minuten werden sich allerdings nicht immer einfach egalisieren lassen. Pimperl: "Spätestens ab jetzt müssen wir mit der Rolle der Gejagten klar kommen. Jedes Team, egal ob aus dem Mittelfeld oder dem unterem Tabellen Bereich, möchte nun der erste Gegner sein, der dem Spitzenreiter ein Bein stellen kann."

Quelle: RP
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