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Fast-Break plant den Durchmarsch

Lokalsport: Fast-Break plant den Durchmarsch
So jubelten die Basketballer des SC Fast-Break Leverkusen um Top-Spieler Marc Rass (vorne) nach dem Aufstieg in die 2. Regionalliga. Schon bald könnte das nächste Meisterschaftsfoto geschossen werden. FOTO: Uwe Miserius (archiv)
Leverkusen. Die Leverkusener Basketballer stehen nach dem Sprung in die 2. Regionalliga erneut vor dem Aufstieg. Jetzt hat der Klub die Bereitschaft erklärt, den Gang in die nächsthöhere Spielklasse ebenfalls annehmen zu wollen. Von Lars Hepp

Die vergangenen Wochen hätten für die Basketballer des SC Fast-Break Leverkusen nicht besser laufen können. Zum einen entledigte sich der Tabellenführer der zweiten Regionalliga seiner unangenehmen Aufgaben gegen die DJK Adler Frintrop, den Barmer TV, ART Giants Düsseldorf II und die SG Sechtem recht sicher, zum anderen musste der einzige ernsthafte Verfolger Deutzer TV zwei weitere Niederlagen einstecken. "Jetzt ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis wir definitiv aufgestiegen sind. Wir wollen das aber jetzt schon in den nächsten ein bis zwei Partien unter Dach und Fach bringen", sagt Erfolgstrainer Thomas Pimperl. Bei acht Punkten Vorsprung geht es nur noch um den genauen Termin, Zweifel gibt es keine mehr.

Seit einiger Zeit beschäftigen sich Pimperl und die Verantwortlichen des Vereins schon mit der Thematik, nach dem Durchmarsch auch die Herausforderung in der ersten Regionalliga anzunehmen. "Wir mussten intern viele Gespräche mit Spielern und dem Vorstand führen. Nun wollen wir eine schlagkräftige Mannschaft für die neue Saison aufbauen und es soll nicht bei einem einjährigen Abenteuer bleiben", betont der Coach, der nach der finalen sportlichen Entscheidung mit öffentlichen Probetrainings neue Spieler gewinnen will. Pimperl zufolge gehe es in erster Linie darum, junge und talentierte Spieler aus der Region zu sichten und die Mannschaft damit breiter und im Idealfall auch qualitativ besser aufzustellen. Dazu wird das erfolgreiche Team größtenteils zusammenbleiben.

Das ist aber nur die eine Seite, die der sportliche Erfolg mit sich bringt. Parallel dazu kümmern sich Pimperl und Co. um viele organisatorische Dinge wie Sponsorensuche, Sporthalle, Scouting und ein Ordner-Team. Alles muss bis zur Ligameldung Ende Mai vorbereitet werden. "Zum Glück hat sich die Local-Player-Regelung nicht verändert: Wir benötigen nur drei Spieler mit lokalem Hintergrund und dafür wird die Altersbegrenzung U 23 gestrichen", erklärt Pimperl. Lange Zeit hatte man sich bei Fast-Break genau mit diesem Thema beschäftigt. Wäre die Entscheidung auf einen vierten Spieler gefallen, so wäre das Thema erste Regionalliga wieder vom Tisch gewesen. "Jetzt sind wir einfach nur froh und wollen unseren sensationellen Weg fortführen", sagt der Coach.

Pimperl und seine Mannschaft können jetzt erst mal in aller Ruhe Karneval feiern und das freie Wochenende genießen. Ab nächster Woche wird sich die Mannschaft dann auf die schwierige Auswärtsaufgabe am nächsten Samstag beim Tabellenvierten RheinStars Köln II vorbereiten. Und eines ist auch klar: Die Mannschaft möchte in der Meisterschaft die Erfolgsspur nicht mehr verlassen und strebt mit aller Macht den 16. Saisonsieg im 17. Spiel an. Der märchenhafte Aufstieg von FBL - er nimmt zunehmend Konturen an.

Quelle: RP
 
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