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Lokalsport
Fast-Break will auch bestes Oberliga-Team der Stadt sein

Leverkusen. Tabellenführer der Basketball-Oberliga sind sie schon. Nun geht es für Fast-Break auch darum, im ersten Teil des innerstädtischen Dreikampfs zu beweisen, wer nach dem ProB-Team der Bayer Giants die Nummer zwei in Leverkusen ist. Neben Thomas Pimperls Team bewerben sich noch die Reserve der Riesen und TuS 82 Opladen. Letztere sind heute (19 Uhr) zu Gast in Steinbüchel. "Die Freude auf das Derby ist riesig, und die Stimmung wird vor zahlreicher Kulisse bestimmt prächtig", sagt der Coach.

Zu Hause und als Spitzenreiter sei sein Team der Favorit, fügt Pimperl an, Druck verspüre die Mannschaft aber nicht. Dennoch warnt er vor den 82ern: "Wir werden Opladen nicht unterschätzen, weil man die gute Handschrift von Trainer Klesper bereits erkennen kann. Hätte Opladen die ersten beiden Spiele nicht unnötig abgegeben, würden wir jetzt vom Spitzenspiel Erster gegen Zweiter sprechen."

So viel Lob hört sein Gegenüber sicher gerne, die Opladener sind allerdings in der Lage, ihre sportliche Situation realistisch einzuschätzen. Mit dem 75:63 gegen Königsdorf wurde zwar der totale Fehlstart vermieden, der Tabellenachte ist aber noch weit davon entfernt, ein Spitzenteam zu sein - unabhängig etwaiger genannter oder geheimer Ambitionen. Erst wenn die 82er dauerhaft beweisen, dass sie nicht nur 30 bis 35 Minuten guten Basketball zeigen können, lässt sich über mehr als einen Platz im Mittelfeld reden. In Steinbüchel dagegen geht der Blick schon seit der Vorbereitung nur nach oben. Die Bilanz ist bislang makellos - und auch in der Herbstpause wurde fleißig am Spielrhythmus gearbeitet. Gegen den 2. Regionalligisten Leichlingen gelang auswärts ein 101:71-Erfolg. Dabei verletzte sich allerdings Maurice Foth schwer, der Flügelspieler (Außenbandriss) wird in diesem Kalenderjahr nicht mehr zum Einsatz kommen. Am Wochenende fehlen zudem Andre Wittmann und David Klein. Sein Bruder Jonas ist dagegen nach langer Pause wieder dabei.

Die Bayer Giants erwarten ebenfalls heute (Herbert-Grünewald-Halle, 16 Uhr) den punktlosen Letzten Hürther BC. Nach dem desaströsen Auftritt in Bonn, geht es für Jacques Schneiders Team um Wiedergutmachung und darum, den Kontakt nach oben zu halten. "Wir sind ganz klar Favorit, und so müssen wir auch auftreten. Diesem Druck muss die Mannschaft diesmal standhalten", meint Schneider.

Trotz des Rückschlags bei den Baskets bleibt der Coach zuversichtlich, auch wenn mit Marian Dahlem (Bänderriss) ein wichtiger Baustein fehlen wird: "Wir haben davor zwei Topteams geschlagen, wir wollen so lange es geht oben dabei bleiben. Die Chance ist weiter gegeben."

(sl)
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