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Lokalsport
Faustball: LTV und TSV auf der Zielgeraden

Leverkusen/Leichlingen. Für beide Teams geht es in der 2. Bundesliga um den Aufstieg. Die Herren des LTV stehen unter Zugzwang. Von Dorian Audersch

Für die Faustball-Zweitligisten TSV Bayer und Leichlinger TV (LTV) läuft die Spielzeit bisher voll nach Plan. Morgen und am Sonntag wollen die beiden Teams ihre Tabellenführung jeweils verteidigen.

Die etwas komfortablere Konstellation haben dabei die Frauen des TSV, die mit 22:2 Punkten den Spitzenplatz halten - vier Zähler vor dem Ohligser TV (18:6), der auf Ausrutscher der Leverkusenerinnen lauert. Da kommt es gerade recht, dass für das Team von Trainerin Kerstin Müller ein Heimspiel ansteht. Morgen geht es für die Damen vom TSV auf der Kurt-Rieß-Anlage ab 11 Uhr gegen den TV Voerde und den Wardenburger TV. Gerade letzterer ist ein nicht zu unterschätzender Gegner. Als dritter der Tabelle (14:10 Punkte) ist der Abstand aber zu groß, um dem Tabellenführer noch unter Druck setzen zu können. Schon im Hinspiel zeigte sich aber, dass Wardenburg durch seinen starken Angriff gefährlich ist: Erst im fünften Satz setzte sich der TSV 3:2 durch (7:11/11:5/14:15/12:10/11:2) Trotzdem gehen Leverkusenerinnen selbstbewusst in den Spieltag. Nachdem sie am vergangenen Spieltag ihre erste Niederlage in der Saison überhaupt kassierten, gilt es für das Team nun, die Aufstiegsambitionen mit zwei Siegen zu unterstreichen - und zu beweisen, dass das 0:3 gegen den Ohligser TV ein einmaliger Patzer war.

Für die Männer des LTV geht es in der 2. Bundesliga Nord heute mit dem Spieltag in Düdenbüttel (Stade) weiter. Es ist der vorletzte Spieltag der Saison. Trainer Andreas Weber wird das Team an diesem Tag begleiten. Seine eigene Saison als Spieler ist bereits beendet. Es stehen Spiele gegen den Ausrichter und Tabellenvierten SV Düdenbüttel (24:18 Punkte) und dem Fünften MTV Vorsfelde (10:10) an. "Beide Teams sind immer für eine Überraschung gut", meint Teamkapitän Christian Weber. "Unser Ziel sind mindestens 2:2 Punkte."

Für den LTV ist es mit Blick auf den anvisierten Aufstieg indes fast schon eine Pflicht, beide Spiele zu gewinnen. Dem Tabellenführer (31:12) sitzt Verfolgter TG GH Brettorf II (18:6) im Nacken. Immerhin: Coach Andreas Weber verfügt bis auf Alexander Voos, der nach wie vor einen Kieferbruch auskuriert, über seinen gesamten Kader.

Quelle: RP
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