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Lokalsport
Folkers ist mit der Ligeneinteilung unzufrieden

Leverkusen. Sebastian Folkers ist im Westdeutschen Hockeyverband bekannt für seine klaren Äußerungen. Das gilt nicht nur für die eigenen Mannschaften, sondern oft auch bei Verbandsangelegenheiten. Zur Gruppeneinteilung der Oberliga West der Herren hat "Folki" eine klare Meinung: "Die Einteilung ist für mich überhaupt nicht durchdacht. In der einen Gruppe sind vier Reserve-Mannschaften, in der anderen sind es nur zwei. Das kann aus meiner Sicht nicht sein."

Auch aufgrund dieser Einteilung ist es für den Herren-Trainer des RTHC schwierig, eine Prognose für die beginnende Saison unter dem Hallendach abzugeben: "Natürlich wollen wir vorne mitspielen, aber bei zweiten und dritten Mannschaften kann man immer schlecht abschätzen, wie die Qualität des Gegners ist. Da kommt es immer darauf an, wer von oben runterkommt und aushilft."

Zum Start der Oberligasaison steht für den RTHC am Sonntagabend um 20 Uhr ein Heimspiel auf dem Programm. Zu Gast in der Halle am Kurtekotten ist die zweite Mannschaft von Schwarz-Weiß Köln, gegen die es in der abgelaufenen Spielzeit zwei Niederlagen gab. Die Generalprobe am vergangenen Wochenende bei der "Indoor-Challenge" verlief positiv, so dass Folkers davon ausgeht, dass sein Team gut vorbereitet ist: "Wir sind auf einem guten Niveau und bereit für den Saisonstart."

Personell gibt es im Vergleich zur Feldsaison keine Veränderungen, so dass der RTHC wahrscheinlich in voller Besetzung starten kann. Einzig hinter Andreas Koyka, der im Training umgeknickt ist, steht ein Fragezeichen.

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