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Lokalsport
Frontzek tritt nach deutlichem Sieg auf die Euphoriebremse

Opladen. Besser hätte der Start in die neue Saison für die Handballer des TuS 82 Opladen nicht verlaufen können. Der Oberligist setzte sich bei der ebenfalls hochgehandelten HSG Siebengebirge/Thomasberg deutlich mit 35:29 (19:12) durch und setzte ein erstes Ausrufezeichen. "So ein Auftakt ist immer etwas Besonderes, weil man häufig noch nicht weiß, wo man steht. Doch wir haben über 40 Minuten eine super Leistung abgerufen und vollkommen verdient die Punkte mitgenommen", freute sich Trainer Jannusch Frontzek über den Erfolg. Von Lars Hepp

Nur wenige Minuten verliefen ausgeglichen, ehe sich die Opladener schnell über 4:3 bis auf 10:6 absetzten. Sowohl von der harten HSG-Gangart als auch einer Auszeit ließen sich die Gäste nicht vom Kurs abbringen. Beim Seitenwechsel hatten sich der starke Marius Anger und seine Mitspieler schon einen beruhigenden Sieben-Tore-Vorsprung herausgeworfen. Als Linksaußen Peer Pütz in der 42. Minute per Siebenmeter die erste Zehn-Tore-Führung (27:17) herauswarf, schien alles entschieden.

Doch einige unnötige Ballverluste nacheinander sorgten dafür, dass die Hausherren noch einmal bis auf sechs Treffer Differenz verkürzten. In dieser Phase konnten sich die Opladener auf Schlussmann Benedikt Klein verlassen, der mit zahlreichen Paraden für Beruhigung sorgte. Neben den treffsicheren Anger und Pütz wusste auch Linkshänder Florian Klein zu überzeugen, dem vom rechten Flügel aus sechs Tore gelangen. Dazu feierte Linksaußen Tomas Göddertz bei seinem Oberliga-Debüt gleich den ersten Treffer. Gerade in das am Wochenende anstehende Spitzenspiel gegen den Weidener TV können die Opladener nun mit breiter Brust gehen, wenngleich Frontzek auf die Euphoriebremse tritt: "Wir wissen genau, woran wir noch arbeiten müssen."

TuS 82: B. Klein, Köhler-Prediger (nicht eingesetzt), Anger (9), Ellmann (2), T. Göddertz (1), F. Klein (6), Rachow, Pütz (10/4), Schlösser (4), J. Sonnenberg (2), M. Sonnenberg (1/1), Ufer.

Quelle: RP
 
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