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Lokalsport
Frühes Aus für Roper, Drahotta im Finale, Marchand auf Kurs

Leverkusen/Rio. Einen Auftakt nach Maß legte der Deutschland-Achter bei den Olympischen Spielen hin. Im Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) sitzt Felix Drahotta (27) vom RTHC Bayer Leverkusen. Den Vorlauf über 2000 Meter haben die Ruderer souverän gemeistert - und vor den USA sowie Polen gewonnen. Das Finale ist am Samstag, 13. August, um 16.25 Uhr.

Für Kathrin Marchand und ihre Partnerin Kerstin Hartmann lief es im Zweier ohne Steuerfrau ebenfalls gut in Rio. Das Duo ruderte auf Platz drei - und ins Halbfinale. Das Minimalziel ist damit erreicht. Die Zweier aus Großbritannien und Dänemark blieben vor ihnen indes außer Reichweite. Weiter geht es bereits morgen, 10. August, um 13.30 Uhr. Ein bitteres Déjà-vu erlebte hingegen Miryam Roper. Die Judoka des TSV Bayer musste bereits in der ersten Runde gegen die Brasilianerin Rafaela Silva ran - ausgerechnet jene Gegnerin also, die Roper schon bei den Olympischen Spielen in London 2012 in der ersten Runde einen Strich durch die Rechnung machte. Silva ist eine Angstgegnerin für Roper: Bisher gab es für sie nur Niederlagen gegen die Brasilianerin. Das Heimspiel ihrer Kontrahentin bildete dabei keine Ausnahme. Die Neuauflage des Duells war schon nach 45 Sekunden durch eine große Wertung entschieden (Ippon). Die 34-Jährige galt als mögliche Medaillenkandidatin in der Klasse bis 57 Kilogramm. Weltcup-Silber 2011, EM-Bronze 2012 und Platz eins in der Judo-Weltrangliste (2013) zählen unter anderem zu Ropers Erfolgen. Die Judo-Hoffnungen des TSV ruhen damit nun auf Karl-Richard Frey (bis 100 Kilogramm), der am Donnerstag um 15.50 Uhr ins Geschehen eingreift.

(dora)
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