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Fußballerinnen empfangen Primus Hoffenheim

Lokalsport: Fußballerinnen empfangen Primus Hoffenheim
Vor einer kniffligen Aufgabe steht Trainerin Verena Hagedorn mit Bayers Fußballerinnen, die am Sonntag den Tabellenführer am Kurtekotten begrüßen. FOTO: UM (ARCHIV)
Leverkusen. Weil sich ihr Heimspiel zeitlich mit dem Auftritt der Werkself beim Derby in Köln überschneidet, werden Bayers Fußballerinnen am Kurtekotten wohl vor noch spärlicherer Kulisse auflaufen als üblich. Das ist bedauerlich, denn die Begegnung mit der Reserve der TSG Hoffenheim am Sonntag verspricht ein Spektakel. Anstoß ist um 14 Uhr. Von Tobias Krell

Der Tabellendritte der Zweiten Bundesliga Süd empfängt den neuen Spitzenreiter. Es ist das Duell der drittbesten Offensive (35 Tore) gegen die beste (40) - und das Kräftemessen der einzigen Teams in der Liga, die 2018 bislang die maximale Ausbeute von zwölf Punkten aus vier Spielen erzielt haben. Wie gut die Leverkusenerinnen und der Gast aus Sinsheim seit dem Jahreswechsel unterwegs sind, unterstreicht die Torausbeute beider Teams aus den vergangenen vier Siegen: 15:5 stehen bei Bayer 04 in der Bilanz - und gar 15:1 bei der TSG, die zuletzt den bis dahin ungeschlagenen Spitzenreiter FC Bayern II mit einem 4:0-Sieg im direkten Duell vom Thron stieß.

Spektakel bot bereits das erste Treffen beider Teams. Nicht zuletzt angesichts des 4:2-Erfolgs der Hoffenheimerinnen sieht Bayers Trainerin Verena Hagedorn die Gäste leicht in der Favoritenrolle. "Wir erwarten eine aggressive und hochmotivierte Mannschaft, die wieder versuchen wird, uns im Aufbau früh unter Druck zu setzen", sagt sie mit unüberhörbaren Respekt vor der anstehenden Aufgabe.

Das heißt aber freilich nicht, dass sich die Ex-Nationalspielerin und ihre Schützlinge bereits aufgegeben hätten. Im Gegenteil: Die Leverkusenerinnen haben sich eine Menge vorgenommen für dieses Rückspiel. "Wir wollen Hoffenheim auf Augenhöhe begegnen. Schließlich bekommen wir eine spielstarke Mannschaft aufs Parkett. Wichtig wird sein, dass wir hinten sicher stehen", ist Hagedorn überzeugt.

Eine Sonderbewachung für die TSG-Torjägerinnen Jana Beuschlein und Annika Eberhardt - beide mit je zehn Treffern die erfolgreichsten Angreiferinnen der Liga - wird es nicht geben. "Ich bin kein Fan davon, die Taktik zu sehr am Gegner auszurichten. Wir wollen unser Spiel machen und hinten konzentriert und diszipliniert verteidigen. Gelingt das, ist mir herzlich egal, wer beim Gegner vorne rumläuft", betont sie. Personell kann Hagedorn auf den Kader der Vorwoche bauen, nur dass die Rückkehrerinnen Henrike Sahlmann und Barbara Reger eine Woche mehr Zeit hatten, um zu alter Stärke zu finden.

Quelle: RP
 
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