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Lokalsport
Fußballerinnen wollen das Tor zum Aufstieg aufstoßen

Leverkusen. Der Sieg über die Reserve des FC Bayern war die perfekte Vorlage für das Osterwochenende von Bayers Fußballerinnen. Gewinnen sie heute (14 Uhr) auch noch beim einzigen echten Aufstiegsrivalen 1. FC Saarbrücken, können die Schützlinge vom Trainerin Verena Hagedorn langsam aber sicher für die direkte Rückkehr ins Oberhaus planen. "Zum Feiern ist es noch zu früh", warnt die Ex-Nationalspielerin ihr Team indes, sich bei jetzt acht Punkten Vorsprung auf den FCS, der ein Spiel weniger bestritten hat, bereits als Aufsteiger zu fühlen. "Das wird ein hartes Stück Arbeit. Unterschätzen dürfen wir den Gegner auf keinen Fall", gibt sie zu bedenken.

Eine Hilfe ist der Rückblick auf das erste Aufeinandertreffen in der Hinrunde. Am Kurtekotten sahen die Leverkusenerinnen damals lange wie der sichere Sieger aus und verloren nach 2:0-Führung doch noch mit 2:3. "Jetzt wollen und können wir zeigen, dass wir uns entwickelt haben. Gegen München hat uns nicht einmal der zweimalige Rückstand dauerhaft aus der Ruhe gebracht. Das ist ein enormer Fortschritt", betont Hagedorn.

Dass in Saarbrücken offiziell keine Rede mehr von einem Aufstieg ist und alles nur von der Qualifikation für die ab nächster Saison eingleisige zweite Liga spricht, beruhigt die Leverkusener Trainerin aber nicht. Den Gegner gar nicht erst wieder Hoffnung schöpfen lassen - so lautet die Devise für das heutige Spitzenspiel des Dritten gegen den Fünften, die in der Tabelle von Bundesliga-Reserven umringt sind.

(TK)
 
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