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Gencler punktet, verliert aber Trainer Katar

Lokalsport: Gencler punktet, verliert aber Trainer Katar
Auch Mustafa Uzun (l.) kann Roberto Strigari nicht aufhalten. FOTO: Uwe Miserius
Rhein-Wupper. Neben drei Platzverweisen beim 2:2 gegen Witzhelden tritt Trainer Ilyas Katar zurück. Von Markus Neukirch

Kreisliga A Solingen: Genclerbirligi Opladen - VfL Witzhelden 2:2 (0:2). Mit einem Kraftakt holte sich der Aufsteiger noch einen Punkt in einer turbulenten Partie: Spielertrainer Ilyas Katar brachte in der 89. Minute einen Ball scharf nach innen, wo ihn VfL-Abwehrspieler Ricardo Sciannimanica unglücklich über die Linie zum Endstand stocherte. Die kommenden sechs Minuten Nachspielzeit hatten Slapstick-Charakter: Fatih Demir - Torschütze zum 1:2 (58.) - hob den von Krämpfen geplagten Muhammed Yilmaz wieder aufs Spielfeld und sah Gelb-Rot, Yilmaz Sekunden später glatt Rot nachdem er einige unpassende Worte an den Schiedsrichter richtete. Da war Gencler dann nur noch zu Acht auf dem Feld, nachdem Fatih Uzun schon in der 28. Minute Rot wegen Schiedsrichterbeleidigung gesehen hatte.

"Wir haben uns mal wieder selbst das Spiel kaputt gemacht durch unsere Disziplinlosigkeit", polterte Katar, der mit der Partie seinen seit Wochen schon geplanten Rücktritt vollzog. "Es passt so einfach nicht", erklärte der Routinier, der nun Pause vom Fußball machen wird.

Sein Gegenüber Ralf Job war nicht freudig ob des Ergebnisses gestimmt: "Hier war deutlich mehr drin. Aber wir haben es uns selbst zuzuschreiben, dass wir die zweite Halbzeit mehr verwaltet haben als Fußball zu spielen". Tim Bogner hatte Witzhelden zur Halbzeit mit zwei Toren in Front gebracht (35./44.).

HSV Langenfeld - SSV Lützenkirchen 4:0 (2:0). "Der Gegner war einfach besser", befand Interimstrainer Jörg Hartl, der zwar auf "ein, zwei gute Chancen" seiner Elf verwies, aber auch zugab, dass der überlegene HSV "dann wohl auch noch zwei, drei Tore" geschossen hätte. Demetrio Scelta (18.) und Alessandro Petri (24.) brachten den HSV auf Kurs, nach Gelb-Rot für den Lützenkirchener Nicolas Hartl wegen Meckerns (66.) vollendete der starke Scelta seinen Dreierpack noch mit Toren in der 69. und 78. Minute. "Heute war nichts drin", sagte Hartl.

Quelle: RP
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