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Lokalsport
Gencler zittert vom Seitenrand mit

Rhein-Wupper. Der Kreisligist geht als einzige Leverkusener Mannschaft mit einem Restrisiko in den letzten Spieltag. Selbst eingreifen kann das Team allerdings nicht mehr. Das spielfreie Genclerbirligi Opladen ist darauf angewiesen, dass der VfL Witzhelden am besten gewinnt, oder aber keine hohe Niederlage kassiert. Der Klassenerhalt ist perfekt, so lange die abstiegsbedrohten Haaner nicht mit sieben Toren Differenz gewinnen. Von Lars Hepp und Markus Neukirch

VfL Witzhelden - SSVg 06 Haan. Zum Saisonfinale empfangen die Kreisliga-Fußballer des VfL Witzhelden am Sonntag (15 Uhr) den stark abstiegsbedrohten Kontrahenten aus Haan. Die Haaner müssen mit sieben Toren Differenz gewinnen, um noch am spielfreien Team von Genclerbirligi Opladen vorbeizuziehen. "Wir wollen uns noch einmal voll reinhängen, damit man uns nichts nachsagen kann", erklärt Trainer Ralf Job.

Allerdings ist die personelle Situation nach wie vor nicht berauschend. Erneut steht nur ein kleiner Kader zur Verfügung. Immerhin haben sich mit Max Ohm, Lukas Poppelreuter und Andre Breuer drei wichtige Kräfte rechtzeitig einsatzfähig gemeldet.

Auch die Planungen für die neue Saison nehmen weiter Konturen an. Gleich ein Trio wird vom gleichklassigen Nachbarn TG Hilgen II an den Witzheldener Scharweg wechseln. Philipp Kühl stand schon seit einigen Wochen fest, im Paket kommen Marcel Reichert und Stephan Reihn mit. "Wir befinden uns dazu in weiteren aussichtsreichen Gesprächen. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen weiteren Vollzug vermelden können", sagt Job.

SSV Lützenkirchen - Post SV Solingen. Am Sonntag (15 Uhr) empfangen die Lützenkirchener den Tabellennachbarn aus Solingen. Aktuell rangiert das Post-Team mit einem Zähler mehr auf der Habenseite eine Position vor dem SSV. "Für uns ist immer noch Platz zehn möglich. Von daher gehen wir motiviert in die letzte Partie", betont Trainer Detlef Strehlke. Die deutliche 1:5-Niederlage beim Abstiegskandidaten SC Reusrath II am vergangenen Spieltag wurde noch einmal aufgearbeitet und soll nun unbedingt vergessen gemacht werden.

SV Schlebusch II - SC West (Sonntag, 13 Uhr, Im Bühl). Mit dem Spiel gegen den Tabellendritten geht eine Achterbahnsaison für die Schwarz-Gelben zu Ende. Nach der Hinrunde lag der SVS noch mit 28 Punkten auf Rang fünf, vier hinter dem SC West. Mittlerweile stehen 47 Punkte auf der Habenseite nach durchwachsener Rückrunde. Der Rückstand auf den ambitionierten wie finanzstarken SC West ist allerdings auf 17 Punkte angewachsen. "Mit einem Erfolgserlebnis wäre der Abschluss natürlich perfekt", sagt Trainer Markus Müller.

Bergfried Leverkusen - Weiler Volkhoven (Sonntag, 15.15 Uhr, Im Bühl). Mit einem Sieg gegen den Absteiger könnten die Leverkusener zumindest auf 16 Rückrundenpunkte kommen, in der Hinrunde waren es 22. "Dafür, dass wir so viele Heimspiele in der Rückserie hatten, ist das schon ein bisschen enttäuschend", sagt Trainer André Fanroth. Nach oben in der Tabelle (aktuell Rang zehn) kann der Sieg allerdings nicht mehr helfen, im schlimmsten Fall geht es noch einen Platz nach unten.

Quelle: RP
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