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Lokalsport
Giants gegen Opladen - das Duell der Nachbarn

Leverkusen. Die erste Runde gegen Fast-Break ging krachend verloren. Am Ende war TuS 82 Opladen mit dem 67:90 beim Spitzenreiter aus Steinbüchel sogar noch gut bedient. Morgen (Herbert-Grünewald-Halle, 16 Uhr) wartet auf die Mannschaft von Trainer Sven Klesper der zweite Akt der inoffiziellen Oberliga-Stadtmeisterschaft gegen die Bayer Giants II.

Hätte es der Spielplan verfügt, dass beide vor zwei Wochen aufeinander träfen - die Vorzeichen hätten klarer zu Gunsten der Gastgeber gestanden. Nun scheinen sich die 82er nach ihrem eher holprigen Saisonstart als Team immer besser zu finden. Gegen die starke BG Aachen ließ Opladen nur 59 Punkte zu. "An diese Defensiv-Leistung gilt es jetzt anzuknüpfen", unterstreicht der Coach der 82er. Damit es zum ersten Auswärtssieg in dieser Spielzeit reicht, hofft Klesper aber auch auf etwas Entspannung in Personalfragen.

Gegen Aachen mussten wegen zahlreicher Ausfälle Philipp Wisdorf und Pascal Rehbein aus der zweiten Mannschaft aushelfen. Auch wenn beide ihre Sache ordentlich lösten, sagt Klesper, sei das kein Dauerzustand. Mit häufig wechselndem Personal kennt sich auch sein Gegenüber bestens aus. Jacques Schneider betonte von Anfang an, dass die Spielerfluktuation zwischen NBBL, Oberliga und Pro B bei den Giants unvermeidbar sei. So wird sein Team auch beim Aufeinandertreffen mit Opladen nicht auf alle Leistungsträger zurückgreifen können. Marten Linßen und Daniel Merkens sind wie schon in der vergangenen Woche gegen Herzogenrath/ Baesweiler mit dem Pro B-Team unterwegs. Marian Dahlem wäre das auch, doch der 19-jährige ist noch nicht komplett von seiner Bänderverletzung genesen.

Dafür registriert Schneider erfreut, dass sich gleich mehrere Spieler anschicken, diese Lücken zu füllen. Zuletzt waren das Jacob Engelhardt, Max Heimerzheim und Justin Gnad: "Natürlich wollen wir jedes Spiel gewinnen, aber es ist auch unsere Aufgabe, jeden Spieler individuell weiter voranzubringen, damit er mittelfristig für Höheres bereit ist - und dabei habe ich ein sehr gutes Gefühl."

Bei Fast-Break gehört dieses Gefühl zum Dauerzustand. Das Team von Thomas Pimperl thront ungeschlagen an der Spitze. Schon vor der Saison wurde FBL nicht nur wegen der starken Rückrunde von allen als Topteam wahrgenommen. Gegen den Tabellendritten aus Rhöndorf (Sporthalle Steinbüchel-West, 19 Uhr) kommt nun die Zeit, das auch zu beweisen. Die Dragons sind in Topform. Nach der Auftaktpleite gegen Herzogenrath gab es vier Siege in Serie. Wie schwer die Aufgabe wird, wissen sie bei Fast-Break. Dafür gehen sie aber auch mit dem Selbstvertrauen des Tabellenführers in das Spitzenspiel.

(sl)
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