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Lokalsport
Giants haben wenig Grund zur Freude

Leverkusen. Das 55:61 gegen Paderborn sorgt für Ernüchterung, auch wenn die Konkurrenz nicht punktet. Von Sebastian Laule

Die beste Nachricht des Spieltags aus Leverkusener Sicht kam kurz vor 19 Uhr aus Heidelberg, dort hatten Academics ihr Heimspiel gegen Bayers letzten verbliebenen Konkurrenten um den Klassenerhalt in der Pro A mit 63:62 gewonnen. Die Giants und Essen bleiben damit punktgleich auf den Rängen 15 und 14, ETB wegen des besseren direkten Vergleiches über dem Strich.

Paderborn gehört ab sofort nicht mehr zu den bedrohten NRW-Mannschaften, denn Achim Kuczmanns Team unterlag den Baskets gestern in der Smidt-Arena mit 55:61 (29:28). Ein ganz bitterer Rückschlag für die Riesen vom Rhein nach zuvor zwei Heimsiegen. "Wir haben immer noch fünf Chancen uns da unten rauszukämpfen. Natürlich tut die Niederlage heute sehr weh, aber das ist kein Grund zum Aufgeben", betonte der Bayer-Coach unmittelbar nach Spielschluss. Den Grund für die 20. Saisonniederlage hatte Kuczmann auch schnell gefunden: "Unsere Wurfquote war sehr schlecht", fasste der Coach zusammen. In Zahlen: Sein Team traf nur 32 Prozent der Würfe aus dem Feld, von der Freiwurflinie (9 von 20) war die Ausbeute ähnlich schlecht.

Besonders bitter in diesem Zusammenhang war das Fehlen von Rod Camphor; der beste Schütze der Giants fehlte wegen einer Knieverletzung, eine erste Untersuchung zu Beginn der vergangenen Woche brachte keine Ergebnisse außer "ruhig stellen", heute steht die nächste an. Kuczmann: "Wir hoffen natürlich, dass er dieses Jahr noch zurückkommt, über seine Wichtigkeit für unser Spiel brauchen wir nicht zu sprechen."

Ebenso müßig ist es, darüber zu sprechen, ob mit Camphor die sechs fehlenden Punkte wettgemacht worden wären. Kuczmann merkte aber an, dass seiner Mannschaft gerade in der Schlussphase jemand gefehlt habe, der einfach mal den Ball in die Hand nimmt versenkt. "Für beide Seiten stand sehr viel auf dem Spiel, das war von Anfang an zu sehen. Es war ein Kampf und Krampf-Spiel und ganz sicher nicht schön anzusehen, Paderborn hat eben am Schluss ein paar Fehler weniger gemacht."

Seine Mannschaft kam schlechter aus der Pause, Paderborn konnte sich leicht absetzen, zwar nicht vorentscheidend, aber die Giants mussten fortan hinterherlaufen, näher als 54:57 in der Schlussminute kamen die Gastgeber aber nicht mehr heran. Kuczmanns Fazit: "Die Jungs wollten unbedingt und haben bis zuletzt alles gegeben, leider wieder ohne Erfolg.

Giants: Brandon (12), Twiehoff (14), Legankovas (2), Kreklow (2), Heinzmann (9), Kuczmann (2), Merkens (3), Hulbin (11), Heckel, Zraychenko.

Quelle: RP
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