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Lokalsport
Giants im Derby gegen Opladen obenauf

Leverkusen. Die Basketballer der Bayer Giants bleiben auch auf Oberliga-Ebene die Nummer eins in der Stadt. Im letzten Lokalduell der Saison gelang den Riesen ein 75:67 (36:31)-Erfolg beim TuS 82 Opladen. Von Sebastian Laule

Nicht völlig überzeugt, aber dennoch zufrieden, gab sich der Trainer: "Wir haben sicherlich schon besser gespielt und zwischendurch immer wieder individuelle Fehler gemacht, aber am Schluss aber kühlen Kopf bewahrt. Insgesamt war der Sieg verdient", befand Jacques Schneider.

Sein Gegenüber wollte nicht widersprechen: "Die acht Punkte Differenz geben den Spielverlauf nicht wieder. Damit sind wir insgesamt noch gut bedient, der Gegner war heute klar besser als wir", fasste Nadine Homann das Spiel aus Opladener Sicht zusammen.

Die Gastgeber erwischten zwar den besseren Start, waren aber ab Mitte des zweiten Viertels athletisch und spielerisch immer deutlicher unterlegen. Hinzu kam über die gesamte Spieldauer eine katastrophale Ausbeute bei den Freiwürfen. Homann verärgert: "Da haben wir 19 Punkte liegen lassen. Das hat nichts mit Pech oder Stärke der gegnerischen Defensive zu tun." Vor dem letzten Viertel (41:56) war die Partie gelaufen. Dass die Gastgeber noch einmal bis auf 67:72 herankamen, lag mehr an der schwachen Leistung der Giants in dieser Phase. "Da hat die Mannschaft Moral gezeigt und stark verteidigt. Aber insgesamt kannst du gegen Bayer nichts reißen, wenn du den Großteil des Spiels im Dornröschenschlaf verbringst", resümierte Homann.

TuS 82: Landgraf (1), Hoga (3), Neuendank (8), Bündgens (10), Lohmar (12), Khawatmi (14), von Heereman (19), Schwarzkopf, Bach, Biniossek, Anders.

Giants: Wetzstein (11), Merkens (16), Sitah (2), Queck (19), Heims (2), Gnad (6), Dikmen (4), Pleuger (8), Nick (6), Pfeifer (1), Finnsinger, Piszczek. Durch den Derby-Erfolg werden die Giants die Saison mindestens auf Platz fünf beenden, denn der Tabellensechste Fast-Break bestätigte beim 76:77 (37:34) gegen Südwest Köln II den Eindruck, mit der Spielzeit bereits abgeschlossen zu haben. Trainer Thomas Pimperl wechselte gegen spielerisch limitierte und aggressiv verteidigende Kölner mehrfach Personal und Spielsystem. Auch wenn die Luft beim Aufsteiger raus war, sahen die Steinbücheler bis kurz vor Schluss wie der Sieger aus, verschenkten aber in letzter Minute ihren Vorsprung. Ein vermeintliches Foul hinter der Dreierlinie bescherte Köln drei Freiwürfe - und den Sieg. Pimperl nahm es gelassen: "Der Schiedsrichter hatte wohl keine Lust auf Verlängerung. Normalerweise wäre ich ausgerastet, aber in der jetzigen Situation ist das zu verschmerzen."

FBL: Raß (22), Musiol (6), Dahmen (2), Wittmann (2), Voll (3), D. Klein (7), L. Klein (21), Brückmann (13), Wiechmann.

Quelle: RP
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